Coesfeld
Aufholjagd bringt immerhin einen Punkt

Coesfeld (fw). Ein Remis beim sieglosen Schlusslicht ist grundsätzlich nicht das, was einen Trainer frohlocken lässt. Jubelsprünge wollte Dirk Haverkämper auch nicht vollziehen, sehr wohl aber die positive Seite dieses auf dem Papier mageren Ergebnisses herausstellen. „Wir haben zur Pause und Mitte der zweiten Halbzeit mit sechs Toren in Rückstand gelegen“, berichtete der Trainer der DJK/VBRS-Handballerinnen. Folglich könne er mit dem 25:25 bei DJK Westfalia Hörde leben.

Sonntag, 15.04.2018, 20:14 Uhr

Mit einem halben Dutzend Tore trug Juliana Hüls maßgeblich zur Aufholjagd bei – am Ende gab es für die DJK/VBRS-Damen immerhin noch einen Punkt. Foto: Frank Wittenberg

Trotz des erneuten Ausfalls von Franziska Wilde in der Zentrale kamen die Coesfelderinnen ordentlich in die Partie, führten mit 4:1 (5.) und nach dem Ausgleich noch einmal mit 8:7 (18.) – dieses Tor von Christel Daldrup blieb aber der letzte Treffer in Durchgang eins, in dem die Coesfelderinnen eine doppelte Strafe gegen Christin Wienecke hinnehmen mussten. „Weil sie sich nach einem Foul an ihr erkundigt hatte“, vermisste Haverkämper das Fingerspitzengefühl der Schiris. Die DJK-Damen gerieten völlig aus der Spur und kassierten sieben Tore in Folge zum 8:14-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel startete die Aufholjagd, und beim 15:17 in der 39. Minute sah es wieder gut aus – dann aber folgte der zweite Einbruch. „In der Phase muss es kippen, aber plötzlich machen wir ganz einfache Fehler“, erklärte der Trainer. Hörde zog wieder weg und schnupperte beim 24:18 (47.) am ersten Saisonsieg.

Dann endlich berappelten sich die Coesfelderinnen, die ihrerseits sieben Tore in Serie warfen und in der 56. Minute durch den Treffer von Juliana Hüls wieder mit 25:24 in Führung lagen. Lea-Sophie Schneider warf per Siebenmeter das vermeintliche 26:24, wurde aber wegen eines angeblichen Fußfehlers von den Schiris zurückgepfiffen – „völlig unverständlich“, ärgerte sich Haverkämper. Hörde glich zum 25:25 aus, und dabei blieb es, denn der letzte Angriff verpuffte. „Phasenweise haben wir gut gespielt“, urteilte Dirk Haverkämper. „Aber nächste Woche in eigener Halle müssen wir das wieder länger abrufen.“ 7 DJK Westfalia Hörde – DJK Coesfeld-VBRS 25:25; Steffi Gevers und Jule Bömer (im Tor), Juliana Hüls (6), Lea-Sophie Schneider (5/4), Britta Reckers (4), Steffi Lappe (4), Christel Daldrup (4), Kerstin Böing (2), Elisa Backeshoff, Lea Hemker, Christin Wienecke, Maike Dieker, Fiona van Ael.

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