Coesfeld
LG-Nachwuchs in prächtiger Form

Coesfeld. Ein paar Grad mehr hätte sich das Leichtathletik-Sextett der LG Coesfeld bei den U 16-Westfalenmeistershaften in Paderborn schon gewünscht, doch ließen sich die Aktiven vom bedeckten Himmel und nur 16 Grad nicht beeindrucken.

Mittwoch, 27.06.2018, 06:56 Uhr

Nicholas Schumacher und Michel Rettig Foto: az

Johanna Rier durfte sich über einen dritten Platz in der Altersklasse W 14 mit einer Weite von 5,08 m im Weitsprung freuen. Über die 80 m Hürden lief sie 13,02 sec und schrammte damit nur knapp an einer Zeit unter 13 sec vorbei.

Ihre drei Trainingskameraden machten es ihr gleich nach, Max Terbeck lief mit 12,14 sec im Finale auf den vierten Rang der 14-jährigen Jungen und sicherte sich direkt im Anschluss auch im Weitsprung als Siebter einen Platz unter den besten acht Athleten.

Die ein Jahr älteren Jungs Michel Rettig und Nicholas Schumacher lieferten sich über die Hürden ein Internes Vereinsduell. Im Vorlauf, noch in unterschiedlichen Läufen, erzielten beide eine neue persönliche Bestzeit mit 11,84 sec. Ihr Trainer Matthias Bertels meinte schmunzelnd: „Da hat sich das Extra-Training der vergangenen Woche ausgezahlt, beide konnten ihre Bestzeit um gut vier Zehntelsekunden verbessern.“ Im Finale hatte dann Nicholas die Nase ein Stück weiter vorne. Mit 11,88 sec wurde er Fünfter vor Michel mit 11,89 sec, der als Sechster über die Ziellinie lief.

Einen guten fünften Platz erlief sich die Wernerin Ida Lefering im Dress der LG Coesfeld über die zwei Stadion Runden. Mit einer neuen Bestzeit von 2:22,24 min war sie mit ihrem 800-m-Rennen sehr zufrieden. Aufgrund von Leistenproblemen musste sie dann aber auf einen Start über 100 m und in der Staffel verzichten. Die Sechste im Bunde der U 16-Athleten, die bei diesen Meisterschaften an den Start ging, war Nele Dieker. Das Speerwerfen liegt der jungen Coesfelderin besonders gut. Im dritten Versuch des Wettbewerbs traf sie den 500 g schweren Speer hervorragend, erzielte mit 30,81 m eine neue persönliche Bestweite und kletterte damit auf den zweiten Podestplatz. „Nach zwei verkorksten Versuchen hat Nele Gott sei Dank in den Wettkampf gefunden und gezeigt, was sie kann“, freute sich auch ihre Trainerin Sandra Bertels.

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