Coesfeld
Victoria Link gewinnt Bronze

Coeesfeld. Mit elf Aktiven und zwei Trainern machten sich die Karatekas der SG Coesfeld 06 auf den Weg nach Wenden im Sauerland, wo die Westdeutschen Meisterschaften ausgetragen wurden.

Donnerstag, 04.04.2019, 22:29 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 12:36 Uhr
Das schlagkräftige Aufgebot der SG Coesfeld 06: oben von links: Trainerin Pia Völker, Yuuki Chodera, Aika Chodera, Lena Große-Föller, Victoria Link, Luka Hörsting, Trainer Nils Ameling, Max Janzen; unten von links: Melina Averkamp, Kenta Chodera, Ilka Pallasch und Raja Schwarzkopf. Foto: az

Zu den jüngsten Starterinnen zählten Raja Schwarzkopf und Ilka Pallasch. Trotz Nervosität zeigten beide gute Leistungen. Ilka schaffte es in der Kategorie Kata (Schattenkampf gegen imaginäre Gegner) bis ins Halbfinale. Hier verlor sie mit 0:4-Wertungen. Für ihr zweites Turnier können beide sehr zufrieden sein und die gewonnenen Erfahrungen beim nächsten Mal nutzen.

Eine Altersgruppe über ihnen stellten sich Melina Averkamp, Kenta Chodera und Luka Hörsting den landesweiten Gegnern. Während für Melina der Kampf um eine Medaille bereits in der ersten Vorrunde beendet war, schafften es Kenta und Luka in der Kategorie Kata bis ins Halbfinale. Hier stimmten die Kampfrichter jedoch mit 1:3-Wertungen gegen Luka. Bei Kenta verlief es noch ein wenig knapper. Nachdem es zu einem Stechen gekommen war, stand es für ihn 2:2. Der Hauptkampfrichter musste also entscheiden, wer von den beiden Kämpfern ins Finale einziehen durfte. Leider stimmte er gegen Kenta.

Melina Averkamp, Westdeutsche Meisterin 2018 im Kumite (Kampf gegen einen Gegner), schaffte es nicht, ihren Titel aus dem vergangenen Jahr zu verteidigen. Ähnlich ging es ihren Teamkollegen, die sich auch in den Vorrunden der zweiten Kategorie geschlagen geben mussten.

Bei den zwölf- bis 14-Jährigen gingen Aika Chodera, Lena Große-Föller, Victoria Link und Max Janzen für die SG 06 an den Start. In ihren Kata-Wettkämpfen kamen Aika, Lena und Max in die zweite Runde. Doch dort war auch für sie der Traum vom Podest geplatzt.

Im Kumite lief es besser für die Orange- und Grüngurte. So kämpfte sich Victoria bis ins Halbfinale. Zwar verlor sie den Kampf um den Einzug ins Finale, sicherte sich aber den dritten Platz und brachte die Bronzemedaille mit nach Hause.

Im zweiten Teil des Turniers starteten Nils Ameling und Yuuki Chodera in der Kategorie Kata bei der Jugend und den Junioren. Nils Ameling kämpfte sich mit insgesamt drei Siegen bis ins Finale vor. Dort zeigte er schließlich die Kata „Empi“, patzte jedoch leicht und belegte mit zwei Zehntel Rückstand den vierten Platz.

Yuuki Chodera schaffte es ebenfalls bis ins Finale und zeigte die Kata „Jion“. Mit seinen sehr guten Leistungen konnte er die Kampfrichter allerdings nicht hundertprozentig überzeugen, sodass schließlich wenige Zehntel bis zur Bronzemedaille fehlten und er den fünften Platz belegte.

Auch wenn es letztendlich für nur eine Podest-Platzierung gereicht hat, sind die Trainer Pia Völker und Nils Ameling zufrieden: „Auf diesem Turnier starten diesmal insgesamt über 300 Teilnehmer. Die Gruppen sind unheimlich groß und unsere Karateka können stolz auf sich sein, schließlich ist es die Erfahrung, die zählt.“ Fehler werden nun ausgebessert und weiter fleißig trainiert, sodass sich die SG Coesfeld im Mai auf den Deutschen Meisterschaften präsentieren kann.

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