Coesfeld
14 Teams greifen nach der Standarte

Coesfeld. Locker aus dem Ärmel schütteln ließ sich das gewiss nicht. „Allein wegen der komplett neuen Geländestrecke haben wir uns im Vorfeld sehr viel Arbeit gemacht“, erzählt Marcus Voss. 1500 Meter lang im Bereich des Pferdesportzentrums in Flamschen, gespickt mit 18 Hindernissen – dort geht es am Dienstag (18. 6.) zur Sache, wenn mit dem Geländeritt das Kreisreitturnier 2019 eingeläutet wird. Ausrichter ist diesmal der ZRFV Coesfeld/Lette.

Samstag, 15.06.2019, 11:55 Uhr aktualisiert: 15.06.2019, 12:01 Uhr
Maria Terbrack (links), hier mit Jürgen Winkelmann, durfte vor einem Jahr in Vinnum die Kreisstandarte für den RV Nottuln in Empfang nehmen. Ab Dienstag wird der neue Titelträger ermittelt. Foto: Florian Levenig

Eben dieser Geländeritt zählt immer wieder zu den Höhepunkten des Turniers, das mit der Vergabe der Kreisstandarte am Sonntag (23. 6.) abgeschlossen wird. „Wir sind einer der letzten Kreise, die diese Prüfung im Programm haben“, berichtet Markus Terbrack, Vorsitzender des Kreisreiterverbandes Coesfeld. Und die ist spannend für die Zuschauer und für die Reiter zugleich. „Ein Pferd muss auch in der freien Natur geritten werden“, verweist er auf die Notwendigkeit einer vielseitigen Grundausbildung.

Die Besonderheit beim Geländeritt: Es steht nicht die Schnelligkeit im Vordergrund, sondern die Genauigkeit. „Wir geben eine Zeit vor, und die Starter müssen versuchen, sie so nah wie möglich zu erreichen“, erklärt Terbrack. Das erfordere ein sehr gutes Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter. Das müsse trainiert werden – wobei die Anforderungen so gestellt seien, dass Mensch und Tier gut damit zurechtkommen.

Der Geländeritt, der am Dienstag um 17 Uhr am Pferdesportzentrum Flamschen startet, ist nur eine von drei Teilprüfungen im Mannschaftswettkampf um die Kreisstandarte. Ihr folgen noch die Dressurprüfung Kl. A* am Samstag (22. 6.) ab 17 Uhr und die Springprüfung Kl. A** am Sonntag (23. 6.) ab 14 Uhr. Am Ende wird sich zeigen, wer Nachfolger des RV Nottuln wird, der die begehrte Standarte vor einem Jahr in Vinnum überreicht bekommen hat. „14 Mannschaften sind in diesem kombinierten Wettkampf dabei“, kündigt Markus Terbrack an. Dazu zählen neben Gastgeber ZRFV Coesfeld/Lette auch der RV Billerbeck oder zwei Teams des RV Nottuln. „Wir haben im Kreis eine sehr gute Vereinsstruktur mit engagierten Ausbildern“, freut sich der KRV-Chef über ein erneut gutes Nennungsergebnis.

Das zeigt sich auch in den weiteren Prüfungen des Kreisturniers. So werden im Ponywettkampf, bestehend aus Dressur, Vormustern und Springen, sieben Mannschaften an den Start gehen, darunter auch Titelverteidiger ZRFV Lützow Selm-Bork-Olfen. Im Mannschaftsreiterwettbewerb für den Nachwuchs sind zehn Vereine dabei, die Gelände und Springparcours bewältigen müssen. Hier hatte sich der RV Nottuln im vergangenen Jahr den Kreistitel gesichert. Abgerundet wird das Turnier durch die Dressurmeisterschaft mit elf und die Springmeisterschaft mit zehn Mannschaften – und natürlich die Einzelwertungen.

Das bedeutet: Hochbetrieb im Pferdesportzentrum am Dienstag (18. 6.) und Donnerstag (20. 6./Fronleichnam) sowie am Samstag (22. 6.) und Sonntag (23. 6.). Spannender Sport ist angesagt, und das vor möglichst vielen Zuschauern. „Wir sind gut vorbereitet“, kündigt Marcus Voss, Vorsitzender des ZRFV Coesfeld/Lette an. 80 bis 90 Helfer werden anpacken, um alles reibungslos über die Bühne zu bringen. | Zeitplan unter www.turniere-neu-sue.de

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