Volleyball: SG 06 empfängt morgen den TuS Iserlohn
Mit Fans und Volldampf

Coesfeld. Nein, Iraj Shir Ali zählt gewiss nicht zu den Zeitgenossen, die mit wenig zufrieden sind. Zumal der Trainer der SG-Volleyballer um die Qualität seines Personals weiß. Deshalb legt er die Latte hoch für die Rückrunde, die am morgigen Sonntag (17 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht TuS Iserlohn beginnt: Acht Siege aus zehn Spielen sollen her! „Also sollten wir diese drei Punkte auf jeden Fall holen“, betont Außenangreifer und Abteilungschef Philipp Heuermann. Zudem hoffen die Coesfelder am Familiennachmittag mit Spendenaktion wieder auf einen großen Zulauf.

Samstag, 14.12.2019, 12:45 Uhr aktualisiert: 14.12.2019, 12:50 Uhr
Da sollen sich die Gegner noch so strecken – Philipp Heuermann (links) und die SG-Volleyballer setzen morgen gegen den TuS Iserlohn auf Heimsieg. Foto: Frank Wittenberg

Rein sportlich sind die Rollen klar verteilt: Der TuS Iserlohn 1846, der im Sommer als Zweiter hinter der SG 06 ebenfalls in die Regionalliga aufgestiegen ist, tut sich bislang sehr schwer und hat lediglich drei Punkte auf dem Konto. „Zuletzt waren die Ergebnisse knapper“, denkt Heuermann unter anderem an das 1:3 des TuS vor einer Woche in Brühl, wo der Favorit mächtig kämpfen musste. Ein Vorteil: Die Coesfelder kennen ihren Gegner ziemlich gut. Und sie waren zuletzt immer erfolgreich, denn nach den zwei Siegen in der Meistersaison folgte ein 3:1-Erfolg im ersten Regionalligaspiel im September. Allein daraus und vom Tabellenstand ableiten zu können, dass es ein Pflichtsieg für die SG 06 werden sollte, hält Heuermann aber für gefährlich. „Mit nur 80 Prozent wird das nicht gelingen“, warnt er. Das haben sie schon vor einigen Wochen beim mühsamen 3:2 gegen Kellerkind BW Aasee zu spüren bekommen.

Ein entscheidender Vorteil soll den Ausschlag geben: Während Iserlohn über den einen überragenden Diagonalspieler verfügt, sind die Coesfelder deutlich breiter besetzt und damit auch schwieriger auszurechnen. „Die Neuen haben sich immer besser eingefunden, zudem ist ja Henri Lammerding nach seiner Verletzung zurück“, erklärt Philipp Heuermann. So soll zu kompensieren sein, dass morgen neben Dominik Vieth (Rücken) auch Sven Schmitz (Knieprobleme) fehlen wird. Ein Sieg ist fest eingeplant – wie überhaupt die nächsten Partien von großer Bedeutung sein werden: „Das neue Jahr startet mit Spielen in Bielefeld und Aachen sowie gegen Brühl“, blickt Heuermann auf den Plan. Allesamt Gegner, gegen die sie in der Hinserie verloren haben. „Wenn wir uns am oberen Drittel orientieren wollen, müssen wir die gewinnen.“

Ein dickes Pfund soll morgen wieder das Heimpublikum sein. Das darf sich nicht nur auf prima Volleyball-Unterhaltung freuen, sondern auch auf eine deutlich erweiterte Cafeteria, in der zudem Spenden für den Krankenhaus-Clown der Christophorus-Kliniken gesammelt werden. „Vor Ort wird es auch Informationen zu diesem Projekt geben“, kündigt Philipp Heuermann an, der ausdrücklich den Stellenwert des Coesfelder Publikums hervorhebt. „In den anderen Hallen ist meist tote Hose“, betont er. „Wir haben mit unseren Fans eine außergewöhnliche Stellung, die wir nutzen wollen.“ 7 Anpfiff: Sonntag, 17 Uhr, Halle 1 des Schulzentrums Holtwicker Straße.

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