Handball: DJK/VBRS-Damen verteidigen die Tabellenführung
Mit Schwerstarbeit zum Sieg

Coesfeld. So entspannt wie eine Woche zuvor lief es längst nicht. „Für die Zuschauer schön, für uns anstrengend“, zuckte Dirk Haverkämper mit den Schultern. Denn das Vorhaben, die Tabellenführung zu verteidigen, geriet für die DJK/VBRS-Handballerinnen zu einem ganz harten Stück Arbeit, an das sie gegen die HSG Hohenlimburg letztlich erst zehn Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer zum 30:28-Endstand durch Juliana Hüls einen Haken machen konnten. Aufgabe gelöst, nicht glänzend, aber erfolgreich – so dürfen sich die Coesfelderinnen eine weitere Woche an der Verbandsliga-Spitze sonnen.

Montag, 27.01.2020, 11:25 Uhr aktualisiert: 27.01.2020, 11:30 Uhr
Mit Leichtigkeit ging es diesmal nicht: Britta Reckers (links) und die DJK/VBRS-Damen mussten für den 30:28-Heimsieg gegen die HSG Hohenlimburg hart arbeiten. Foto: Frank Wittenberg

Sehr ausgeglichen verlief die erste Halbzeit, in der sich lange Zeit keine der beiden Mannschaften mit mehr als zwei Treffern absetzen konnte. Und Tore fielen reichlich auf beiden Seiten, auch durch etliche Siebenmeter. „Wir haben in der Abwehr nicht den Zugriff bekommen“, gab der Trainer zu. Als aber Lea-Sophie Schneider und Juliana Hüls nach 25 Minuten mit zwei Treffern zum 15:12 erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung herauswarfen, schien ein angenehmes Polster möglich. „Da hatten wir die Chance, uns abzusetzen“, dachte Haverkämper an einige vergebene Möglichkeiten. Das gelang allerdings nicht, so dass es „nur“ mit einer 17:15-Führung in die Pause ging.

Auch danach blieb es deutlich enger, als es den Coesfelderinnen lieb war. Denn Hohenlimburg glich aus – zum 17:17, dann zum 21:21 (39.) und schließlich mit drei Toren in Folge zum 25:25 in der 50. Minute. „Da hätte es auch kippen können“, gab der Trainer zu. Aber seine Spielerinnen behielten die Nerven, drehten angefeuert vom lautstarken Publikum auf: 28:26 und 29:27 lagen sie vorne, doch die HSG-Toptorschützin Sarah Klonek verkürzte 45 Sekunden vor dem Ende auf 29:28. Ein bisschen Zittern war noch angesagt, dann traf Juliana Hüls zum umjubelten 30:28 – geschafft!

Kein Glanzstück, aber auch solche Spiele müssen gewonnen werden. „Am Ende vielleicht etwas glücklich, aber insgesamt verdient“, zog Dirk Haverkämper einen Strich unter aufreibende 60 Minuten. Fakt ist: Die schöne Momentaufnahme geht in die Verlängerung. 7 DJK Coesfeld-VBRS – HSG Hohenlimburg 30:28; Jule Bömer (im Tor), Magda Hemker (9/4), Juliana Hüls (5), Lea-Sophie Schneider (5/1), Maike Dieker (4/4), Lea Hemker (3), Diana Waning (2), Britta Reckers (1), Christin Thiery (1), Lu Ann Dirks, Melanie Moersig.

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