Handball: DJK/VBRS-Damen müssen klare 24:34-Niederlage einstecken
Teutonia Riemke dominiert in allen Belangen

Coesfeld (fw). Lamentieren wollte Dirk Haverkämper nicht und nach Ausreden suchen schon gar nicht. „Das war verdient“, gab er ehrlich zu. „Sicherlich zu hoch, aber heute war der Gegner in allen Bereichen besser.“ Folglich gelang es den Verbandsliga-Handballerinnen der DJK Coesfeld-VBRS nicht, den Schwung mitzunehmen, im Gegenteil: Nach zuletzt vier Siegen in Folge setzte es beim SV Teutonia Bochum-Riemke mit 24:34 eine deutliche Niederlage.

Montag, 03.02.2020, 08:55 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 09:00 Uhr
Einen Rückschlag mussten Lu Ann Dirks (Mitte) und die DJK/VBRS-Damen hinnehmen: In Bochum verloren sie deutlich mit 24:34. Foto: Frank Wittenberg

Von Beginn an zogen die Gastgeberinnen den DJK-Damen den Zahn. „Riemke hat sehr stark verteidigt“, berichtete der Trainer. „Wir haben leider nicht versucht, das spielerisch zu lösen – was ja eigentlich unsere Stärke ist.“ Hinzu kam ein weiteres Problem: In mehreren Situationen waren die Coesfelderinnen mit den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns nicht einverstanden – „damit haben wir uns zu sehr beschäftigt, sodass wir nicht mehr ins Spiel gekommen sind“, bedauerte Haverkämper. Die Folge: Trotz einer sehr ausgeglichenen Anfangsphase glitt der DJK-VBRS die Partie ab Mitte der ersten Halbzeit aus der Hand. Mit fünf Treffern in Folge setzte sich Riemke von 9:7 auf 14:7 ab und nahm einen 16:10-Vorsprung mit in die Kabine. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Coesfelderinnen schon vier Siebenmeter verworfen, schüttelte der Trainer den Kopf: „Und bestimmt sechs oder sieben Chancen vergeben, in denen wir völlig frei waren.“

Trotz des klaren Rückstands bot sich im zweiten Durchgang noch einmal die Chance für ein Comeback. Denn binnen vier Minuten verkürzte die Gäste von 20:13 auf 20:17 (40.) und lagen beim 23:20 (45.) noch in Reichweite. „Da muss es eigentlich kippen“, trauerte Dirk Haverkämper der verpassten Chance nach. „Aber dann haben wir zu hektisch abgeschlossen, was nicht abgesprochen war.“ Daraus resultierten mehrfach Gegenstöße, die Riemke eiskalt dazu nutzte, über 29:22 bis zum 34:24-Endstand wegzuziehen. Eine klare Pleite, die die Tabellenspitze noch enger zusammenrücken lässt. Umwerfen soll die DJK-Damen das nicht, im Gegenteil, sagt der Trainer: „Gegen Lünen haben wir auch deutlich verloren und das direkt wieder abgeschüttelt.“ 7 SV Teutonia Bochum-Riemke – DJK Coesfeld-VBRS 34:24; Maike Kreikenberg und Jule Bömer (im Tor), Magda Hemker (8/3), Britta Reckers (6), Lea Hemker (4), Melanie Moersig (2), Christin Thiery (1), Juliana Hüls (1), Lea-Sophie Schneider (1), Maike Dieker (1), Diana Waning, Lu Ann Dirks.

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