Bewegungsbad im mobile darf wieder genutzt werden
Durststrecke nach fünf Monaten vorbei

Coesfeld. Am Empfang im DJK/VBRS-Gesundheitszentrum mobile geht aktuell die Post ab. „Wir haben unsere Mitglieder informiert, dass unser Bewegungsbad wieder genutzt werden darf“, verrät Geschäftsführerin Birgit Pütter. „Seitdem steht das Telefon aufgrund der vielen Anmeldungen nicht mehr still.“ Die Freude der Reha-Teilnehmer, die das Bewegungsbad zur Wassergymnastik nutzen, sei förmlich zu spüren. Kein Wunder: Schließlich mussten diese knapp fünf Monate lang eine coronabedingte Zwangspause einlegen. Ab Montag (10. 8.) ist diese Durststrecke nun vorbei. Dann starten zunächst die Selbstzahler-Kurse. „Hier können wir erste Erfahrungen mit dem Hygienekonzept sammeln und gegebenenfalls Nachbesserungen vornehmen“, erklärt Birgit Pütter. Eine Woche später beginnen dann auch die Reha-Wasserkurse.

Freitag, 07.08.2020, 06:13 Uhr
Freuen sich, dass das Bewegungsbad im mobile nach fünf Monaten Zwangspause wieder genutzt werden darf: (v.l) Geschäftsführerin Birgit Pütter und Andrea Averesch, Leiterin des MiA-Programms (Mobil im Alter). Foto: Leon Eggemann

„Zurzeit laufen noch die letzten Vorbereitungen, damit bis Montag alles perfekt ist“, sagt Birgit Pütter. Sie selbst und auch Andrea Averesch, Leiterin des MiA-Programms (Mobil im Alter) seien äußerst dankbar für die Geduld und Treue der Mitglieder. „Dass wir jetzt starten können, ist fantastisch – wenn auch unter gewissen Einschränkungen“, stimmt Andrea Averesch zu. Die größte Einschränkung liegt darin, dass aktuell nur zehn Personen gleichzeitig in das Wasser dürfen. „Deswegen ist es auch notwendig, dass sich die Mitglieder vorab anmelden“, verdeutlicht Birgit Pütter. Dies ist, wie gewohnt, telefonisch unter 02541/8873322 oder online unter www.djk-coesfeld.de möglich. Dass es durch die verringerte Teilnehmerzahl zu Problemen kommen könnte, glauben Andrea Averesch und Birgit Pütter nicht. „Unsere Erfahrungen bei der Wiederöffnung des Fitnessstudios haben gezeigt, dass manche Mitglieder aus Vorsicht nicht sofort wieder vorbeikommen“, ist Birgit Pütter optimistisch. Zudem passe es bei den meisten Kursen ohnehin mit der Teilnehmer-Anzahl. Noch gedulden müssen sich allerdings Teilnehmer des Eltern-Kind-Schwimmens oder des Baby-Schwimmens. „Dort wären es zu viele“, so die Geschäftsführerin. Diesbezüglich müsse noch auf weitere Lockerungen gewartet werden, um die Kurse mit mehr Personen durchzuführen.

Um die Corona-Schutzverordnung nicht nur im Wasser, sondern auch auf dem Weg Richtung Bewegungsbad einzuhalten, bitten die Verantwortlichen um das Einhalten weiterer Maßnahmen. „Alle Teilnehmer eines jeweiligen Kurses sollten sich spätestens 15 Minuten vor Beginn am Parkplatz vor dem mobile einfinden“, erläutert Andrea Averesch. So werde den mobile-Mitarbeitern am Empfang die Koordinierung der Umkleidekabinen-Nutzung deutlich vereinfacht. Die jeweiligen Kurszeiten bleiben dabei weiter bestehen. „Hinzukommt, dass Teilnehmer erst nach Ende der gesamten Kurs-Zeit das Bewegungsbad verlassen dürfen“, ergänzt Birgit Pütter. „So kann verhindert werden, dass es zu ungewünschten Vermischungen von Personengruppen kommt.“ Wichtig sei, dass jedes Mitglied seinen eigenen Teil zum Einhalten der Regeln beiträgt. „Wir wollen für die größtmögliche Sicherheit sorgen. Dafür müssen die Teilnehmer auch selbst Rücksicht nehmen“, macht Birgit Pütter deutlich. Schließlich war die monatelange Durststrecke im Bewegungsbad ohnehin schon lang genug.

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