Bezirksliga: DJK Coesfeld schlägt SV Heek mit 3:1 und feiert den vierten Sieg
Himmelsstürmer bleiben auf Kurs

Coesfeld. Der Steigflug verlief nicht ganz ohne Wackler, führte aber letztlich ungebremst immer weiter nach oben. „Wahnsinn“, schüttelte Claus Heinze den Kopf. Was bitteschön sollte er auch sagen? Als der Schiri gestern Abend um 21.20 Uhr die Partie abpfiff, hatte die DJK Coesfeld die Punkte zehn, elf und zwölf eingesammelt – und das in gerade einmal vier Spielen. Mit dem 3:1-Sieg gegen den SV Heek setzten die Himmelsstürmer die nächste Marke und ließen den Trainer staunen: „Wenn mir das vorher einer gesagt hätte, ich hätte ihn für verrückt erklärt.“

Samstag, 26.09.2020, 07:50 Uhr aktualisiert: 26.09.2020, 08:00 Uhr
Immer kühlen Kopf bewahrt: Simon Brück (Mitte) und die DJK Coesfeld meisterten gestern Abend auch die Hürde SV Heek und feierten den vierten Sieg im vierten Spiel. Foto: Frank Wittenberg

Dabei war es ein ganz hartes Stück Arbeit, denn die Heeker bewiesen ihrerseits, warum auch sie als Aufsteiger von der Konkurrenz hoch eingeschätzt werden. „Schnell und rotierend im Zentrum“, verwies Heinze auf die besondere Stärke des Gegners. „Damit haben sie uns vor allem zwischen der 10. und 35. Minute vor große Probleme gestellt.“ Und sie hatten auch die erste Großchance, als Luka Kösters frei vor dem Tor auftauchte, aber seinen Meister in Johannes Kasnatscheew fand, der in bestern Manuel Neuer-Manier ganz cool blieb und mit einer Hand parierte (8.).

Auf der anderen Seite deuteten die Eintrachtler ihre Klasse bei Standards an. „Das ist eine echte Waffe“, lächelte Claus Heinze – und so hätte es gegen spielstarke Gäste durchaus rappeln können: SV-Torwart Noel Oellerich fischte einen Kopfball von Marius Borgert nach einer Ecke von Niklas Weßeling aus dem Winkel (13.), dann rettete er per Fußabwehr auf der Linie gegen einen Schuss von Tobias Hüwe im Anschluss an eine Ecke von Ron Barenbrügge (17.). In der 27. Minute musste der Innenpfosten für Oellerich retten: Marius Borgert platzierte einen Freistoß aus 17 Metern zu genau, sodass nur Zentimeter fehlten.

Dafür durften die DJK'ler in der 38. Minute jubeln: Marius Borgert scheiterte an Noel Oellerich, aber Hendrik Schüer machte den Ball noch einmal für Lucca Rensing scharf – und der traf mit voller Wucht zum 1:0. „Für ihn freut es mich besonders“, strahlte der Trainer. „Er hat sich endlich für seine brutale Arbeit belohnt.“ Damit nicht genug: Mit einem Traumtor erhöhte Marius Borgert nach einem Ballgewinn von Ron Barenbrügge Sekunden vor der Pause auf 2:0. Ein Blick, ein punktgenauer Schuss mit perfekter Technik, die DJK war auf Kurs.

Den drohten sie im zweiten Durchgang ein wenig zu verlassen. „Es war ja klar, dass Heek kommen würde“, sah Heinze sein Team zunehmend unter Druck, obwohl sein Trainerkollege Karsten Erwig defensiver agierte und die Sechser unterstützte. Dennoch gelang Luka Kösters nach einem Steilpass in der 68. Minute der Anschlusstreffer. Die Gastgeber wackelten kurz, hielten den Laden aber dicht und schlugen zurück – wieder per Standard: Freistoß Niklas Weßeling, Kopfball Tobias Hüwe, das war das umjubelte 3:1. „Genau zur richtigen Zeit“, atmete Claus Heinze durch. „Das haben die Jungs heute wieder richtig gut gemacht!“ 7 DJK Coesfeld – SV Heek 3:1; Tore: 1:0 Lucca Rensing (38.), 2:0 Marius Borgert (45.+2), 2:1 Luka Kösters (68.), 3:1 Tobias Hüwe (80.).

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