Aufsichtsrat und Vorstand
Bruchhagen: Absoluter Konsens beim HSV

Hamburg (dpa) - Fußball-Bundesligist Hamburger SV wehrt sich gegen Vorwürfe in der Öffentlichkeit, derzeit gebe es bei der Neuformierung der Mannschaft nur Stillstand.

Sonntag, 11.06.2017, 12:42 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 11.06.2017, 12:39 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 11.06.2017, 12:42 Uhr
Heribert Bruchhagen sagt, dass «zwischen Aufsichtsrat, Vorstand und sportlicher Leitung ein absoluter Konsens besteht». Foto: Hasan Bratic

Wenn von Chaos die Rede sei, dann täusche der Eindruck, sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen auf der HSV-Homepage und räumte ein, «dass wir jetzt, exakt drei Wochen nach dem Sieg gegen den VfL Wolfsburg, nicht schon alle Antworten auf die offenen Fragen liefern können».

Weil der Aufsichtsrat auf die Reduzierung des Gehaltsetats von 56 auf 48 Millionen Euro drängt, kam es bislang zu keinen Verpflichtungen. Bruchhagen gab zu, dass es «zu Diskussionen und gelegentlich auch zu inhaltlichen Unterschiedlichkeiten» komme. «Und hier bleibt festzuhalten, dass zwischen Aufsichtsrat, Vorstand und sportlicher Leitung ein absoluter Konsens besteht. Das zuletzt in den Medien häufig beschriebene Bild einer Drei-gegen-drei-Situation im Aufsichtsrat, die unsere Transferaktivitäten verhindert, entspricht nicht der Realität.»

Dass Ratsmitglieder «öffentlich angegangen, mitunter überzogen kritisiert werden, finde ich unangemessen», betonte der Vorstandschef. Zudem seien sich «alle Gremien der Bedeutung von Herrn Kühne bewusst» und seien dem Investor dankbar.

Über mögliche Neuverpflichtungen meinte Bruchhagen: «Das Machbare wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Vernunft machbar gemacht - und ich bin überzeugt, dass wir mit einer wettbewerbsfähigen Mannschaft in die neue Bundesliga-Saison gehen werden.» Dabei sei es «auch selbstverständlich, dass Sportdirektor Jens Todt nicht alle berechtigten sportlichen Wünsche umsetzen kann».

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