«Leadership-Reise»
Bundesliga-Entscheider in USA: Blick «über den Tellerrand»

Frankfurt/Main (dpa) - Die Bundesliga-Manager sehen die gemeinsame  «Leadership-Reise» in die USA als große Chance für den deutschen Fußball.

Donnerstag, 05.12.2019, 17:52 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 17:56 Uhr
Unternahm mit anderen Bundesliga-Managern eine viertägige «Leadership-Reise» in die USA: Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. Foto: Uwe Anspach

«Für uns in der sportlichen Führung ist es auch im Tagesgeschäft wichtig, über den Tellerrand zu schauen, von anderen Sportarten und Institutionen - wie der Stanford Universität und den dortigen Verantwortlichen - zu lernen und uns mit unserem Wissen auszutauschen», sagte Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic über die viertägige Reise, bei der die 14 Entscheider der Liga plus fünf hochrangige Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter anderem Facebook, die Stanford University und den Football-Club San Francisco 49ers besuchten.

Zur Delegation zählten neben Bobic auch Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic, Gladbachs Sportdirektor Max Eberl, DFB-Direktor Oliver Bierhoff und Akademieleiter Tobias Haupt. «Ich mag die Idee von Oliver Bierhoff, dass sich Bundesliga- und DFB-Manager mit der Entwicklung des Fußballs beschäftigen. Digitale Technologien werden inzwischen überall beim Fußball eingesetzt», sagte Salihamidzic. Der frühere Bayern-Profi fügte an: «Dass wir uns im Silicon Valley umschauen, spricht für sich.» Zum Thema Leadership organisiert der DFB am Montag in Frankfurt auch ein Festival, bei dem Bierhoff und Ex-Basketball-Superstar Dirk Nowitzki sprechen.

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