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Sprüche zum 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga

Berlin (dpa) - Die Deutsche Presse-Agentur hat aussagekräftige Sprüche des 24. Spieltages der Fußball-Bundesliga zusammengestellt.

Sonntag, 01.03.2020, 11:59 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 12:02 Uhr
Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp war am 24. Spieltag üblen Beleidigungen ausgesetzt. Foto: Tom Weller

«Ich muss klar und deutlich sagen. Ich schäme mich, für das was da in der Kurve abgelaufen ist. Ich habe mich bei Dietmar Hopp entschuldigt, aber es gibt eigentlich nichts zu entschuldigen.» (Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zu den Beleidigungen der eigenen Anhänger gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp.)

«Es muss aufhören. Ich werde mich mit dem heutigen Tag nicht mehr wegducken. Auch auf die Gefahr hin, dass ich irgendwann mit Leibwächtern durch die Gegend laufen muss.» (Rummenigge zu den Folgen aus den Vorfällen vom Samstag.)

«Die permanenten Anfeindungen gegen Dietmar Hopp sind schon lange nicht mehr hinnehmbar und auf das Schärfste zu verurteilen. Wir haben diesbezüglich heute einen traurigen Höhepunkt erlebt. Dafür gibt es keine Entschuldigung.» (DFL-Chef Christian Seifert über die Beleidigungen der Bayern-Fans, die zwei Spielunterbrechungen zur Folge hatten.)

«Vor zehn Jahren war das Thema Robert Enke so groß. Und wir übergießen einen 23-jährigen Jungen, der einen Fehler macht, mit dieser Art von Häme.» (Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider zu den Pfiffen und Nübel-raus-Rufen nach dem 0:3 in Köln)

«Das ist eine Herausforderung und in unserer Situation sicher nicht der Gegner, wo man davon ausgehen kann, dass wir ihn aus dem Stadion schießen.» (Schalkes Trainer David Wagner zum bevorstehenden Pokalspiel gegen Bayern München am Dienstag in Gelsenkirchen)

«Das ist absolut nicht hinnehmbar. Da kommen wieder einige Verrückte auf die Idee, irgendwann zu sagen, dann schreiten wir mal zur Tat.» (Freiburg-Coach Christian Streich zu Fadenkreuz-Plakaten in Stadienmit dem Gesicht von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp)

«Was in diesem Land in den letzten zehn Monaten passiert ist, in puncto Hetze, in puncto Anschläge auf Politiker, auf jüdische Einrichtungen und jetzt auf eine türkische Shisha-Bar, ist extrem gefährlich. Man braucht nur die Geschichte der Weimarer Republik zu studieren, um zu wissen, wo es hingehen kann.» (Freiburg-Coach Christian Streich nach dem 0:1 seiner Mannschaft in Dortmund, bei dem es zu Schmähgesängen gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp und einer dadurch bedingten Spielunterbrechung gekommen war)

«Es ist auch schön, wenn du als Spieler ein bisschen was zum Erfolg beiträgst.» (Borussia Mönchengladbachs Lars Stindl nach seinem Doppelpack gegen den FC Augsburg)

«Ich habe es lieber, dass wir so verlieren, als wenn wir alle Kacka in der Hose haben so wie gegen Freiburg.» (Der Augsburger Jeffrey Gouweleeuw nach dem 2:3 gegen Mönchengladbach)

«So wie wir in der ersten Hälfte gespielt haben, mussten wir uns die Frage stellen, ob wir uns weiter abschlachten lassen wollen oder als Mannschaft endlich aufwachen.» (Torwart Thomas Kraft von Hertha BSC zum 0:3-Rückstand der Berliner beim 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf)

«Das ist nicht unsere Sache, das muss er auf seine Kappe nehmen.» (Hertha-Profi Per Skjelbred zu den Klinsmann-Protokollen)

«Wenn wir kein Team wären, wären wir nicht so zurückgekommen.» (Hertha-Profi Maximilian Mittelstädt nach dem 3:3 in Düsseldorf)

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