Coronavirus-Krise
FCA-Geschäftsführer: Bis Juni nicht insolvenzbedroht

Augsburg (dpa) - Der FC Augsburg kommt nach Vereinseinschätzung in der Corona-Krise in dieser Saison nicht in existenzielle Nöte.

Dienstag, 07.04.2020, 12:19 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 12:22 Uhr
Michael Ströll, Geschäftsführer des FC Augsburg. Foto: Stefan Puchner

Der Geschäftsführer Michael Ströll sagte dem «Kicker» und der «Augsburger Allgemeinen», dass in den nächsten paar Wochen zunächst keine Zahlungsunfähigkeit drohe. «Sollte bis Ende Juni nicht gespielt werden, sind wir als FCA zwar nicht insolvenzbedroht, die Situation würde sich für uns jedoch ebenfalls verschärfen», sagte er.

Falls der Spielbetrieb länger als bis zum 30. April geplant ruht, könnte es aber bei den Schwaben finanziell kritisch werden. «Wenn sogar über Juni hinaus die Einnahmen ausblieben, so wäre es für viele Vereine vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis nicht mehr bezahlt werden kann. Auch wir würden da keine Ausnahme darstellen», sagte Ströll.

Der «Kicker» hatte zuletzt darüber berichtet, dass in der Krise einigen Vereinen in der 1. oder 2. Bundesliga die Insolvenz drohe.

Der FC Augsburg hat bereits sämtliche größeren Investitionen gestoppt. Zur Unterstützung in der Krise organisiert der Verein mit Sponsoren und Partnern mehrere Hilfsaktionen etwa für betroffene Betriebe in der Region, für Ärzte und Krankenhauspersonal oder für hilfsbedürftige Menschen. Einen organisierten Gehaltsverzicht der Spieler gibt es bislang nicht.

Nachrichten-Ticker