Coronavirus-Krise
Hitzfeld: «Ich bin froh, dass ich nicht mehr Trainer bin»

Lörrach (dpa) - Der frühere Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld würde in der aktuellen Situation nicht gerne als Trainer arbeiten. «Mit Blick auf den Fußball und meinen früheren Beruf: Ich bin froh, dass ich nicht mehr Trainer bin», sagte der 71-Jährige im «Kicker»-Interview.

Mittwoch, 08.04.2020, 12:22 Uhr aktualisiert: 08.04.2020, 12:40 Uhr
Froh, dass er in der Coronavirus-Krise nicht mehr Trainer ist: Ottmar Hitzfeld. Foto: Robert Ghement

«Man hat als Trainer keinerlei Erfahrung im Umgang mit dieser völlig neuen Situation. Es ist leicht zu sagen, im Mai oder Juni geht es wieder los; als Trainer steht man aber völlig im Ungewissen.» Wegen der Coronavirus-Pandemie ist der Spielbetrieb in Europas Topligen unterbrochen.

Es sei kein gezielter Aufbau, keine Trainingssteuerung möglich, sagte der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und des FC Bayern München. «Aber - und das ist zumindest gerecht - es herrschen für alle Beteiligten die gleichen Bedingungen. Und da zeigen die Vereine eine gewisse Solidarität, das Konkurrenzdenken dominiert nicht. Diese Haltung ist sehr positiv.»

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