Bundesliga-Vorbereitung
Mönchengladbach startet vor 300 Fans ins Training

Mönchengladbach (dpa) - Vor 300 zugelassenen Fans ist Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach in die Saisonvorbereitung gestartet. 28 Spieler, darunter drei Torhüter, begrüßte Marco Rose zu Beginn seiner zweiten Spielzeit als Gladbacher Chefcoach auf dem Trainingsplatz.

Dienstag, 04.08.2020, 14:13 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 14:16 Uhr
Borussia Mönchengladbach bat zum Training. Foto: Marius Becker

Kapitän Lars Stindl und Rose freuten sich besonders, dass nach mehr als vier Monaten wieder so etwas wie Fan-Kontakt möglich war. Die zahlreichen Medienvertreter und die Kiebitze mussten sich zuvor registrieren lassen, eine Maske tragen oder genügend Abstand zueinander halten.

«Es ist ein tolles Gefühl, dass wieder Fans dabei waren. Ich hoffe, dass bei den Spielen demnächst zumindest auch ein Teil der Zuschauer zugelassen werden können», sagte Rose. Und der in der Vorsaison lange verletzte Stindl ergänzte: «Wir haben die Nähe zu den Fans sehr vermisst. Es fühlt sich gut an. Die Vorfreude auf die neue Saison ist sehr groß. Und wir sind als Mannschaft wieder ganz gut aufgestellt.»

Während der einzige echte Neuzugang, der Ex-Leipziger Hannes Wolf, bei der rund 90-minütigen Einheit kräftig mitmischte, fehlte Marcus Thuram noch. Der französische Angreifer, der am Donnerstag 23 Jahre alt wird, braucht nach seiner Sprunggelenk-Operation noch einige Wochen, um wieder fit zu werden. «Aber er liegt im Zeitplan», sagte Rose zuversichtlich. Denis Zakaria (Knie-Operation/Lauftraining) und Laszlo Benes (Bänderverletzung) können derzeit nur eingeschränkt trainieren.

Die kommende Saison mit den drei Wettbewerben Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal sowie der sehr kurzen Winterpause werde sicher herausfordernd, sagte Rose. «Ich bin froh, dass wir keinen Leistungsträger abgeben mussten. Wir wollen uns weiterentwickeln, aber auch demütig bleiben», betonte der nach seinem Urlaub gut erholte Coach, und ergänzte schmunzelnd: «Ich stelle fest, keiner hat das Fußballspielen verlernt.»

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