Nach Wechsel nach Berlin
FIFA-Kammer untersucht Fall Kruse nach Klagen

Zürich (dpa) - Max Kruses Weggang von Fenerbahce Istanbul hat ein Nachspiel bei der FIFA. Der Fußball-Weltverband bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass sich die sogenannte Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten mit dem Fall beschäftige.

Freitag, 04.09.2020, 13:17 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 13:20 Uhr
Neu bei Union Berlin: Ex-Nationalspieler Max Kruse. Foto: Annette Riedl

Beide Parteien hätten entsprechende Klagen eingereicht. Kruses ehemaliger Club Fenerbahce Istanbul reichte Medienberichten eine Klage in Höhe von 18 Millionen Euro bei der FIFA ein. Der Verein will gegen die Kündigung durch den ehemaligen deutschen Nationalspieler vorgehen, der mittlerweile beim Bundesligisten 1. FC Union Berlin unter Vertrag steht.

Kruse selbst hatte seinerseits Klage bei der FIFA gegen Fenerbahce wegen ausstehender Gehälter von 7,5 Millionen Euro erhoben. Der 32-Jährige hatte seinen Vertrag im Juni in der Türkei einseitig gekündigt.

«Wir bitten um Verständnis, dass wir zu diesem Zeitpunkt und aufgrund des laufenden Verfahrens, keine weiteren Angaben machen können. Die Entscheidung wird zu gegebener Zeit kommuniziert», hieß es weiter von der FIFA.

© dpa-infocom, dpa:200903-99-421660/3

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