Bundesliga-Aufsteiger
VfB will keinen Gonzalez-Ersatz holen - Maffeo verliehen

Stuttgart (dpa) - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart plant nach der Verletzung seines argentinischen Nationalstürmers Nicolas Gonzalez vorerst nicht, externen Ersatz zu holen.

Dienstag, 08.09.2020, 20:14 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 20:16 Uhr
Wird dem VfB Stuttgart vorerst fehlen: Nicolas Gonzalez. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

«Es ist bitter, dass fast alle, die gerade ausfallen, Offensivspieler sind. Wir sehen trotzdem keine Notwendigkeit, aktiv zu werden und nachzuverpflichten», sagte Sportdirektor Sven Mislintat der Deutschen Presse-Agentur. «Dies wäre überdies wirtschaftlich sehr unvernünftig und unterschätzte die Qualität unserer Gruppe.»

Gonzalez hatte im letzten Testspiel gegen Racing Strasbourg (4:2) einen Bündelriss in der Hüftmuskulatur erlitten. Neben dem 22-Jährigen fehlen dem VfB aktuell auch die Offensivkräfte Erik Thommy (Ellbogenbruch), Mateo Klimowicz (muskuläre Probleme), Philipp Förster (Probleme am Wadenbein), Roberto Massimo und Lilian Egloff (beide Sprunggelenksverletzung).

«Genau für diese Phasen haben wir die noch gesunden Jungs wie Borna Sosa, Tanguy Coulibaly und Darko Churlinov, die allesamt Flügel oder Wingbacks spielen können, und Hamadi Al Ghaddioui und Sasa Kalajdzic für das Zentrum», sagte Mislintat. Zudem erwarte er, «dass die meisten der Verletzten innerhalb der nächsten vier Wochen zurückkommen». Massimo und Klimowicz «eventuell schon gegen Freiburg», dem ersten Liga-Gegner der Stuttgarter am 19. September.

Verteidiger Pablo Maffeo wurde derweil für eine Saison und mit anschließender Kaufoption an Spaniens Erstliga-Aufsteiger SD Huesca verliehen. Vergangene Spielzeit hatte der VfB den 23-Jährigen bereits an den FC Girona ausgeliehen. Weil der den Aufstieg in die Primera Division verpasste, verfiel aber seine Kaufpflicht für Maffeo.

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