Bundesliga
DFL-Chef: «Brutaler Terminkalender» für Fußballprofis

Berlin (dpa) - DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat sich über den Start in die neue Saison der Fußball-Bundesliga unter Corona-Bedingungen erleichtert gezeigt.

Donnerstag, 01.10.2020, 08:32 Uhr aktualisiert: 01.10.2020, 08:36 Uhr
Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga GmbH. Foto: Arne Dedert

«Normalerweise würde man nach den ersten beiden Spieltagen auf die Ergebnisse gucken, auf den Tabellenstand und vielleicht auf die Qualität der Spiele», sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga beim Supercup zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund (3:2) im Streamingdienst DAZN.

Nun komme die Akzeptanz der Zuschauer und das Funktionieren der Hygiene-Konzepte dazu. «Grundsätzlich bin ich erstmal sehr froh, dass wir pünktlich gestartet sind und dass die ersten beiden Spieltage absolviert werden konnten», sagte der 51-Jährige.

Den dichten Spielplan und die Belastung durch englische Wochen und eine verkürzte Winterpause bezeichnete Seifert als «brutalen Terminkalender, den sich so niemand gewünscht hat». Als Liga müsse man aber auch die Nationalteams im Blick haben, die «Spiele absolvieren wollen, teilweise aus kommerziellen Gründen sogar müssen. Auch Nationalverbände haben Sponsoren und Partner, was wiederum wichtige Einnahmen sind. Gerade für die kleineren Verbände in Europa. Insofern ist das ein harter Terminkalender, mit dem man den Spielern viel zumutet. Ich würde mir auch wünschen, dass es anders wäre.»

© dpa-infocom, dpa:201001-99-780380/2

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