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Bericht: Leverkusen an Union-Profi Friedrich interessiert

Leverkusen (dpa) - Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen ist einem Medienbericht zufolge an Innenverteidiger Marvin Friedrich von Liga-Konkurrent 1. FC Union Berlin interessiert.

Montag, 08.03.2021, 14:29 Uhr aktualisiert: 08.03.2021, 14:32 Uhr
Leverkusen soll an Marvin Friedrich interessiert sein. Foto: Friso Gentsch

Der 25-Jährige, der in der Jugend des FC Schalke 04 groß wurde, zeigt für das Überraschungsteam aus der Hauptstadt in dieser Saison überwiegend starke Leistungen und hat sich offenbar auch in den Dunstkreis der Nationalmannschaft gespielt. Sein Vertrag läuft bis 2022. Friedrichs Schwester Melissa spielt schon seit 2016 für die Bundesliga-Frauen von Bayer.

Das Leverkusener Männer-Team hat aktuell zwar sechs Innenverteidiger im Kader, könnte auf dieser Position aber durchaus Bedarf haben. Sven Bender beendet nach der Saison seine Karriere, der Vertrag von Aleksandar Dragovic läuft aus, Tin Jedvaj kommt kaum zum Einsatz, Timothy Fosu-Mensah spielt meist als Rechtsverteidiger und Nationalspieler Jonathan Tah trug sich schon mehrfach mit Abwanderungsgedanken.

Bei Union müssen Andreas Luthe, Julian Ryerson und Friedrich nach ihren Kopfverletzungen im Spiel bei Arminia Bielefeld keine Zwangspausen einlegen. «Es ist alles okay. Sie konnten das Regenerationstraining absolvieren. Es geht allen drei gut», sagte Trainer Urs Fischer in einem digitalen Mediengespräch des Fußball-Bundesligisten.

Torwart Luthe und Verteidiger Ryerson waren beim 0:0 am Sonntag schon nach wenigen Spielminuten zusammengeprallt und mussten länger behandelt werden. Innenverteidiger Friedrich war später mit dem Bielefelder Stürmer Sergio Cordova zusammengestoßen.

«Das war schon heftig. Die Jungs zeigen aber auch heute keine Reaktionen. Da haben die Jungs nochmal Glück gehabt», beschrieb Fischer den Zusammenprall von Luthe und Ryerson, der zu einer zehnminütigen Nachspielzeit in der ersten Hälfte geführt hatte. Der Schweizer lobte die penible Untersuchung der Spieler durch die Ärzte. «Ich glaube, dass wir sensibler mit dem Thema umgehen. Zum Schluss geht es um die Gesundheit der Spieler», sagte Fischer.

Luthe war Ende Januar in der Partie gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) wegen einer Kopfverletzung nach einem Zusammenprall ausgetauscht worden. Diesmal konnte er wie Ryerson und Friedrich bis zum Ende der Partie weiterspielen.

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