Champions League
Nach Comeback: Spanische Presse feiert «Don ter Stegen»

Barcelona (dpa) - Der beim FC Barcelona unter Vertrag stehende deutsche Nationaltorwart Marc-André ter Stegen hat die spanische Sportpresse mit glänzenden Paraden beim Champions League-Spiel gegen Dynamo Kiew verzückt.

Donnerstag, 05.11.2020, 11:28 Uhr aktualisiert: 05.11.2020, 11:32 Uhr
Barcelonas Torhüter Marc-Andre ter Stegen (r) in Aktion. Foto: Joan Monfort

Nach dem mühsamen 2:1 der Katalanen gegen die Ukrainer titulierte die Zeitung «Sport» den Deutschen als «Don Marc-André ter Stegen» und zollte ihm Respekt. «Ter Stegen rettete Barça. Noch einmal. Es gibt Dinge, die sich auch im Laufe der Zeit nie ändern. Das ist eine von ihnen. Wie haben wir Dich vermisst, Marc!», schrieb die Zeitung am Donnerstag. Barça-Trainer Ronald Koeman formulierte sein Sonderlob sehr niederländisch-unaufgeregt: «Er hat seine Qualitäten heute Abend gezeigt.»

Der 28 Jahre alte ter Stegen hatte wegen einer Operation am Knie seit dem 2:8 gegen den FC Bayern München beim Finalturnier der Champions League keine Partie mehr für Barcelona absolviert. «Ich bin sehr glücklich, ich könnte nicht glücklicher sein darüber, wieder auf dem Feld zu sein und das mit einem Sieg. Das ist ein gutes Comeback», sagte ter Stegen dem vereinseigenen Fernsehsender am Mittwochabend. «Für das Gefühl ist das sehr gut.» Der Club steht mit neun Punkten an der Spitze der Gruppe G vor Juventus Turin.

Die Sportzeitung «Marca» schrieb von einer «triumphalen Rückkehr» ter Stegens ins Tor der Azulgrana, «Mundo Deportivo» dichtete: «Gesegnete Rückkehr ter Stegens mit einem Paradenkonzert!» und zitierte einen Tweet: «Es gibt Riegel, Vorhängeschlösser, Zäune, Alarmanlagen, Wachen ... Aber nichts so sicher wie ter Stegen.»

Der frühere Gladbacher spielt seit 2014 bei dem spanischen Spitzenclub, bei dem er sein 236. Spiel absolvierte. Er holte seither unter anderem die Champions League, die spanische Meisterschaft und den spanischen Pokal. Zuletzt verlängerte ter Stegen seinen Vertrag bis 2025. Der Kontrakt enthält demnach eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 500 Millionen Euro.

© dpa-infocom, dpa:201105-99-216308/3

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