Confederations Cup
Russlands WM-Organisationschef will Hooligans hart bestrafen

Moskau (dpa) - Russlands WM-Organisationschef Alexej Sorokin will beim Confed Cup und der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 hart gegen Krawallmacher vorgehen.

Mittwoch, 14.06.2017, 11:38 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.06.2017, 11:34 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 14.06.2017, 11:38 Uhr
Alexej Sorokin: «Hooligans werden sofort nach dem russischen Gesetz bestraft.» Foto: Marcus Brandt

«Hooligans werden - sofern sie auffällig werden - sofort nach dem russischen Gesetz bestraft», sagte er der «Sport Bild». Die Gesetzgebung sei angepasst worden. Bei der EM 2016 in Frankreich hatte es unter anderem rund um das Spiel England gegen Russland in Marseille Ausschreitungen zwischen Fans gegeben. DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte zuletzt gefordert, dem russischen Hooliganismus «klar die Rote Karte» zu zeigen.

Sorokin macht sich um die Sicherheit der Zuschauer keine Sorgen. «Was in Marseille passierte, hat uns sehr gewundert», meinte er. «Wir sind sicher, dass sich in Russland solche Szenen nicht wiederholen. Massenschlägereien in Stadien sind bei uns untypisch.»

Zum mäßigen Zuschauer-Interesse am Confederations Cup sagte der Organisationschef: «Die Spiele der russischen Mannschaft sind für viele attraktiv. Da die anderen Teilnehmer nicht viele Fans mitbringen, werden einige Stadien nicht voll besetzt sein. Bei der WM wird das anders sein.» Wenige Tage vor dem Confederations Cup sind nach russischen Angaben noch rund 30 Prozent der insgesamt 695 000 Tickets nicht verkauft.

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