«Resultate» stimmen nicht
Rumäniens Fußballverband erwägt Rauswurf von Trainer Daum

Bukarest (dpa) - Rumäniens Fußballverband will in Kürze über die Zukunft von Nationaltrainer Christoph Daum entscheiden. Verbandschef Razvan Burleanu schließt eine vorzeitige Entlassung des Deutschen nicht aus, wie rumänische Medien​ berichteten.

Mittwoch, 14.06.2017, 12:58 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.06.2017, 12:54 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 14.06.2017, 12:58 Uhr
Verbandschef Razvan Burleanu (r) und Christoph Daum präsentieren bei dessen Vorstellung im Juli 2016 ein Trikot mit der «Zielvereinbarung». Foto: Robert Ghement

Die Rumänen haben nach der jüngsten 1:3-Niederlage in Polen nur noch geringe Chancen auf die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland. «​Der Vertrag mit Daum hatte dieses Ziel, nämlich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft»​, sagte Burleanu.

Er bedaure es nicht, Daum im vorigen Jahr engagiert zu haben, «​zugleich aber steht und fällt ein Trainer mit den Resultaten, und die Resultate sind nicht zu unserem Vorteil». Nun werde die Technische Kommission des Verbands über Daums Leistung beraten und eine Entscheidung fällen. Daums Vertrag läuft offiziell bis 2018.

Der frühere Bundesliga-Trainer selbst hatte zuvor äußerst irritiert auf Fragen nach einem Rücktritt reagiert und dabei einem rumänischen Journalisten sogar mangelnde Vaterlandsliebe vorgeworfen. Bei einer Pressekonferenz vor dem 3:2-Testspielsieg gegen Chile am Dienstag in Cluj schimpfte der 63-Jährige über «Lügen» der rumänischen Medien, die seine Leistung «zerstören» würden.

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