Torhüter aus Unterhaching
Hektisch & genial: Marinovic Neuseelands Schwerstarbeiter

St. Petersburg (dpa) - Nach seinem mutigen Auftritt vor großer Kulisse zeigte Stefan Marinovic sein Kämpferherz. Aufgeben? Nach der ersten Niederlage? «Es ist noch alles drin», sagte Neuseelands Schlussmann mit einem charmanten Hauch an bayrischem Akzent.

Sonntag, 18.06.2017, 09:44 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 18.06.2017, 09:40 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 18.06.2017, 09:44 Uhr
Trotz der Niederlage zeigte Neuseelands Torhüter Stefan Marinovic (r) eine starke Leistung. Foto: Marius Becker

Der Torwart von Drittliga-Aufsteiger SpVgg Unterhaching hatte beim 0:2 zum Auftakt des Confed Cups gegen Russland sein Team vor einem Debakel bewahrt. 17 Mal schossen die Turnier-Gastgeber in Richtung seines Tores. Marinovic warf sich dazwischen so gut er konnte.

Zunächst wirkte der 25-Jährige etwas hektisch, doch je häufiger Fedor Smolow und Co. sein Tor berannten, desto sicherer wurde der Münchner Kiwi - scheinbar unbeeindruckt von der viel größeren Kulisse als im beschaulichen Hachinger Sportpark. Michael Burgess, einziger neuseeländischer Fußball-Journalist auf Dienstreise in St. Petersburg, schrieb «.. nur der Pfosten und einige beeindruckende Paraden von Marinovic verhinderten ein klareres Ergebnis».

Mexiko wartet am Mittwoch als nächste Herausforderung auf die bei Confed Cups weiter sieglosen All Whites. Und Marinovic sieht gute Chancen. «Wir haben gegen Mexiko schonmal gut gespielt und nur 1:2 verloren», erinnerte er an einen Test im November. Auch Niederlagen können Neuseeländern Mut machen.

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