Ligue 1
Gehaltsverzicht: Einigung im französischen Profifußball

Paris (dpa) - Frankreichs Profifußballverbände haben sich Berichten zufolge in der Corona-Krise auf eine vorübergehende Lohnkürzung geeinigt.

Mittwoch, 08.04.2020, 13:56 Uhr aktualisiert: 08.04.2020, 14:00 Uhr
Philippe Piat, Präsident der Spielergewerkschaft UNFP. Foto: Olivier Hoslet

«Die Idee ist, dass die Spieler einen Teil ihrer Aprilgehälter zurückstellen, damit die Vereine über die Runden kommen», sagte Philippe Piat, der Präsident der Spielergewerkschaft UNFP, der französischen Nachrichtenagentur AFP. Demnach sieht das Abkommen eine stufenweise Lohnkürzung vor, bis die ausgesetzten Gelder für Fernsehübertragungen wieder fließen.

So sollen etwa Spieler mit einem Einkommen zwischen 10.000 und 20.000 Euro im April 20 Prozent weniger Lohn erhalten, Spieler mit einem Einkommen von mehr als 100.000 Euro pro Monat sollen auf die Hälfte des Gehaltes verzichten. Bei der Vereinbarung handelt es sich jedoch lediglich um eine Empfehlung. Niemand könne gezwungen werden, sich daran zu halten, sagte UNFP-Chef Piat. «Es wird ihnen geraten, dies zu akzeptieren, denn es geht um die Erhaltung von Arbeitsplätzen.»

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