FIGC
Untersuchungen bei Lazio Rom wegen möglicher Corona-Verstöße

Rom (dpa) - Der italienische Fußball-Dachverband (FIGC) hat eine Untersuchung gegen den Erstliga-Club Lazio Rom wegen möglicher Verletzungen der Corona-Auflagen eingeleitet.

Dienstag, 03.11.2020, 18:30 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 18:32 Uhr
Zu viel Nähe? Gegen Lazio Rom wird wegen möglicher Verletzungen der Corona-Auflagen ermittelt. Foto: Cesar Luis de Luca

Es ginge um Verstöße gegen die vom FIGC genehmigten Gesundheitsprotokolle zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wie der Verband mitteilte.

Als die ersten Informationen über positiv getestete Spieler in der vergangenen Woche aufgetaucht waren, wurde demnach das Sportzentrum des Clubs durchsucht. Dabei seien Vereinspräsident Claudio Lotito sowie der Teamarzt Ivo Pulcini befragt und die Berichte über die durchgeführten Corona-Tests im Vorfeld der Spiele Lazios gegen den FC Brügge in der Champions-League und dem FC Turin in der Serie A eingesammelt worden.

Zudem seien die Berichte der Corona-Tests angefordert worden, die vor der an diesem Mittwoch geplanten Partie in der Königsklasse gegen Zenit Sankt Petersburg entnommen wurden. Unterdessen berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa, dass Lazios Stürmer Ciro Immobile für das Auswärtsspiel in Russland nicht zur Verfügung stehe. Bei der Abreise der Mannschaft in Richtung Russland habe er nicht im Teambus gesessen sondern eigenständig das Sportzentrum verlassen.

© dpa-infocom, dpa:201103-99-196780/2

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