Gescher
Aus der „kalten Hose“

Gescher. Die Wintervorbereitung, so gut sie auch verlaufen war, scheint in weiten Teilen für die Tonne. Denn seitdem hat der SV Gescher noch kein einziges Meisterschaftsspiel ausgetragen. „Und jetzt, wo es endlich wieder losgeht, habe ich so viele Ausfälle, dass kaum ein geregeltes Training möglich ist“, schüttelt Frank Schulz den Kopf. Im wahrsten Sinne aus der „kalten Hose“ müssen sie einsteigen – und das ausgerechnet bei der TSG Dülmen.

Samstag, 10.03.2018, 12:26 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.03.2018, 15:08 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 10.03.2018, 12:26 Uhr
Sein Einsatz im Spiel bei der TSG Dülmen ist gefährdet: Dennis Schültingkemper (links), hier im Duell mit dem Dülmener Kapitän Mario Espeter. Foto: Frank Wittenberg

Überhaupt meint es das Startprogramm nicht gut mit dem SV. Weil die Partien gegen die Mitkonkurrenten Adler Buldern, SV Lippramsdorf und BW Wulfen allesamt wegen der Witterung abgesagt werden mussten, warten jetzt prompt die Hammeraufgaben auf den Tabellenvorletzten: TSG Dülmen, SF Merfeld und VfB Hüls stehen vor Ostern auf dem Kalender, drei Teams aus den Top vier der Bezirksliga. Zuerst die TSG, die für Schulz überraschend nur auf Rang drei steht: „Die sind für mich eigentlich Landesligist.“ Das haben die Gescheraner auch in der Hinserie zu spüren bekommen, als sie auf eigenem Platz trotz einer 3:0-Führung noch unter Dauerdruck mit 3:4 unterlagen.

Einfacher wird es auch am Sonntag nicht. Zahlreiche Spieler können aus beruflichen Gründen kaum trainieren, sind verletzt oder angeschlagen wie Dennis Schültingkemper, der auszufallen droht. „Das können wir bei den dünnen Kader nicht auffangen“, sagt Frank Schulz. „Wir sind großer Außenseiter.“ 7 Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, TSG-Stadion, Grenzweg 100 in Dülmen.

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