Gescher
Der 1:0-Sieg ist Gold wert

Gescher. Der 1:0-Heimsieg ist Gold wert. „Hochverdient. Überhochverdient“, so Frank Schulz. „Weseke hat nichts investiert, wollte nur verteidigen.“ Torchancen? „Hatten wir, unser Gegner nicht eine einzige“, stellte der Trainer des SV Gescher fest, „das Spiel hätte 7:0 ausgehen können.“ Dem Adler haben sie die Flügel gestutzt und nun fünf Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz.

Montag, 07.05.2018, 07:00 Uhr

Hände hoch: Jan-Niklas Barden, die „Allzweckwaffe“ vom SV Gescher, verbreitet Angst und Schrecken. Foto: az

Leon Bürger, Patrick Sträter, Raphael Busert und René Böing besaßen die allerbesten Möglichkeiten im ersten Durchgang, doch scheiterten sie am baumlangen Schnapper. André Später, Gardemaß 2,13 Meter, hätten sie eine Funzel am Kopf befestigen können, ähnlich wie bei den Grubenarbeitern, dann würde er als Flutlicht durchgehen.

Nachdem Raphael Busert und Leon Bürger in der zweiten Hälfte an Riese André Späker gescheitert waren, stürmte René Böing in der 61. Minute der weit aufgerückten Gäste-Abwehr davon, umkurvte auch Keeper Späker wie eine Slalomstange und netzte zum 1:0 ein. Es war das Tor des Tages! René Böing ließ sich feiern. Thomas Lanfer köpfte den Ball in der 81. Minute noch an den Pfosten. Das war’s. 7 SV Gescher - Adler Weseke 1:0; Tor: 1:0 René Böing (61.)

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