Gescher
Nachlegen wird kompliziert

Gescher. So groß der Schwung aus dem ersten Saisonsieg ist, so dick ist das Brett, das sie am Sonntag bohren müssen. Denn mit dem TuS Haltern II kommt der Tabellenzweite zum Ahauser Damm – „und diesmal sind wir sicherlich nicht Favorit“, gibt Frank Schulz ehrlich zu. „Das ist eine Topmannschaft.“ Aber in einem Spiel sei auch für den Außenseiter SV Gescher immer alles möglich.

Samstag, 21.09.2019, 14:23 Uhr aktualisiert: 21.09.2019, 14:30 Uhr
Schwierige Aufgabe: Raphael Busert und der SV Gescher bekommen es morgen auf eigenem Platz mit dem Tabellenzweiten TuS Haltern II zu tun. Foto: Frank Wittenberg

Die Erleichterung ist groß nach dem 4:1-Erfolg in Alstätte. Ein Sieg, den der Trainer als logische Konsequenz ansieht. „Wir kennen das ja, wir sind immer ruhig geblieben“, betont er. „Und wir waren längst dran, denn auch in den Spielen vorher waren wir nicht schlechter.“ Jetzt nachlegen, sich weiter von unten lösen, das wäre eine feine Sache.

Mit der Regionalliga-Reserve aus Haltern haben sie allerdings einen Kontrahenten vor der Brust, der jede Menge Qualität mitbringt. Zuletzt hat der TuS einen satten 6:0-Sieg gegen Adler Weseke gefeiert, was Frank Schulz durchaus beeindruckt: „Die Weseker waren ja in der vergangenen Saison mit uns eines der besten Rückrunden-Teams.“ Eine einzige Niederlage hat Haltern bislang erst kassiert, am zweiten Spieltag mit 0:1 in Billerbeck.

Was die ohnehin schwierige Aufgabe zusätzlich komplizierter macht, ist die extrem angespannte Personalsituation. Am Sonntag werden Hubertus Roling, Marco und Stefan Ostendarp sowie Alex Lanfer sicher ausfallen. Hinter dem Einsatz von Dennis Schültingkemper, einem seiner drei spielenden Co-Trainer, steht ein dickes Fragezeichen. „Das ist alles nicht so toll“, zuckt Schulz mit den Schultern. „Aber wir werden trotzdem versuchen, etwas zu holen.“ 7 Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, AXA-Center Sportpark am Ahauser Damm in Gescher.

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