Fußball: SV Gescher macht mit Hendrik Maduschka und Alexander Lanfer weiter
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Gescher. Am Samstag hat er seine Jungs informiert. Die haben sich gefreut – „ich denke nicht nur, weil ich für das nächste Training eine Getränkekiste in Aussicht gestellt habe“, sagt Hendrik Maduschka mit einem Augenzwinkern. Nein, auch die Tatsache, dass frühzeitig für klare Verhältnisse gesorgt ist und der eingeschlagene Weg gemeinsam fortgesetzt werden kann, dürfte für gute Stimmung sorgen: Der Trainer des SV Gescher und sein Co Alexander Lanfer haben sich mit dem Sportlichen Leiter Reinhard Höing darauf geeinigt, die Zusammenarbeit beim Bezirksligisten auch in der Saison 2021/22 fortzuführen.

Montag, 09.11.2020, 07:40 Uhr aktualisiert: 09.11.2020, 11:28 Uhr
Foto: Frank Wittenberg

Früh schon haben sie in Gescher die Weichen für die Zukunft gestellt. „Eine Riesenüberraschung dürfte es nicht sein“, verweist Maduschka darauf, dass die bisherige Entwicklung sehr gut gelaufen ist. Nichts spricht also dagegen, sich die Dienste des Stadtlohners auch für die nächste Saison zu sichern. „Hendrik macht eine super Arbeit, gleiches gilt für Alex als Co-Trainer“, betont Reinhard Höing. Trainingsinhalte, Umgang mit den Spielern, die Situation in der Tabelle mit 15 Punkten aus sieben Spielen und überzeugenden Auftritten – als „sensationell“ bezeichnet der Sportliche Leiter die Zwischenbilanz und obendrein die Stimmung innerhalb der Fußballabteilung. „Das Zusammenspiel passt!“ Auf der Grundlage vieler positiver Rückmeldungen der Spieler seien schon rechtzeitig die Gespräche mit dem Trainerteam erfolgt.

Hendrik Maduschka selbst kann schon nach vier Monaten in Gescher definitiv festhalten, nach vielen Jahren bei seinem Stammverein SuS Stadtlohn mit dem ersten Schritt zu einem anderen Club alles richtig gemacht zu haben. In Stadtlohn war er 16 Jahre lang für verschiedene Jugendmannschaften verantwortlich, zudem eineinhalb Jahre als Co-Trainer der ersten Mannschaft in der Ober- und Westfalenliga tätig. In Gescher habe er einen Kader vorgefunden, der sich entwickeln lasse. „Das ist für mich als Trainer der wichtigste Punkt“, erklärt der 35-Jährige. Auch das Umfeld passe hervorragend und nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit seinem Co-Trainer Alex Lanfer, der auch die Erfahrung aus höheren Klassen einbringe. „Wir ergänzen uns menschlich und in den fußballerischen Ansichten super“, sagt Maduschka. Außerdem biete Lanfer ein sehr gutes Athletiktraining, das sie bislang von jeglichen muskulären Verletzungen verschont habe.

Wohin die Reise geht? Auf konkrete Platzierungen will sich der Lehrer für Geschichte, Erdkunde, Sport und Mathe an der Sekundarschule Vreden nicht festnageln lassen. Viel lieber nimmt er die Entwicklung in den Blick. Die ist bislang prima – nicht zuletzt wegen der Kicker aus dem eigenen Talentschuppen, die sie auf Bezirksliga-Niveau heben und ins Team einbauen. „Genau diesen Weg wollen wir fortsetzen“, blickt Reinhard Höing voraus. Wo Gescher draufsteht, steckt Gescher drin. „Und vielleicht gelingt es uns auch, eigene Leute zu überzeugen, die zurzeit in anderen Vereinen spielen.“ Für „kein Geld der Welt“, das Motto soll nach wie vor beim SV gelten. Überzeugen wollen sie mit gutem Fußball, einer tollen Stimmung und einem starken Trainerteam.

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