Rosendahl
Noch tiefer im Schlamassel

Darfeld (fw). Die Situation ist schwierig bis dramatisch, da macht sich Ralf Volkmann nichts vor. „Wenn du den Klassenerhalt schaffen willst, musst du solche Gegner schlagen“, schüttelte er den Kopf. „Aber meine Mannschaft ist total verunsichert.“ Mit der 0:2-Heimniederlage gegen Fortuna Gronau haben sich die Landesliga-Fußballerinnen von Turo Darfeld noch tiefer in den Schlamassel manövriert – gerade einmal zwei Tore beträgt noch der Vorsprung vor einem Abstiegsplatz.

Dienstag, 07.05.2019, 10:15 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 10:20 Uhr
Es läuft nicht: Wiebke Honrath und die Turo-Fußballerinnen mussten erneut eine Niederlage hinnehmen. Foto: Frank Wittenberg

Dabei war die Niederlage völlig unnötig. „Gronau hat zwei Schüsse auf unser Tor abgegeben und beide waren drin“, berichtete der Trainer angesichts der beiden Gegentreffer durch Meike Scholten in der 47. und 55. Minute. „Wir hatten bestimmt zwölf Versuche, aber der Ball wollte einfach nicht über die Linie.“ Nach dem 0:2 gegen die Gronauerinnen, die damit in der Tabelle auf fünf Punkte weggezogen sind, warten die Turo-Damen immer noch auf den ersten Sieg im Jahr 2019.

Und das hat Folgen, zumal die Konkurrenz aus Riesenbeck (1:0 gegen SuS Scheidingen) und GW Nottuln (2:2 gegen SV Herbern) gepunktet hat und den Darfelderinnen noch dichter auf die Pelle gerückt ist. „Wir müssen uns immer neu motivieren und die Köpfe oben behalten“, blickt Volkmann auf die nächste Aufgabe am kommenden Sonntag (12. 5.) beim Tabellensiebten BSV Brochterbeck voraus. Danach folgen noch die Spiele daheim gegen Tabellenführer SSV Rhade und beim Vierten SuS Scheidingen – ein Hammerprogramm. „Wir müssen jetzt dringend punkten, aber das wird eine ganz schwere Nummer“, macht er sich nichts vor. „Aber wir werden nicht aufgeben und bis zuletzt alles probieren.“ 7 Turo Darfeld – Fortuna Gronau 0:2; Tore: 0:1 und 0:2 Meike Scholten (47., 55.).

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