Fußball: Tobias Paschert und Mario Worms auch in der kommenden Saison in Osterwick
Westfalia setzt weiter auf Trainerduo

Osterwick. Eine andere Option kam gar nicht erst infrage. „Es wurde überhaupt nicht diskutiert. Es war sofort klar, mit wem wir in die nächste Saison gehen wollen“, erklärt Daniel Kramer, Leiter der Fußballabteilung bei Westfalia Osterwick. So werden auch über die aktuelle Spielzeit hinaus Tobias Paschert und Mario Worms als Trainer-Duo bei der Westfalia agieren. Sie genießen weiterhin das volle Vertrauen der Verantwortlichen. „Wir befinden uns auf einem guten Weg“, bilanziert Kramer. Ein Westfalia-Urgestein und ein erfahrener Torjäger, der bereits in höherklassigen Ligen erfolgreich war – die Mischung stimmt. „Sie ergänzen sich gut“, lobt Kramer. „Mit Mario war das Projekt ohnehin bereits auf zwei Jahre ausgelegt. Dass auch Tobi weiterhin dabei ist, war für uns selbstverständlich.“ Ebenfalls ihre Zusage für die kommende Spielzeit haben Torwarttrainer Tobias Smolinski und Co-Trainer Roland Kortüm gegeben.

Mittwoch, 09.12.2020, 06:12 Uhr
Wird auch in der Saison 2021/22 in Rot auflaufen: Mario Worms. Fotos: Archiv Foto: az

Für Worms selbst war die Entscheidung, das weitere Jahr in Osterwick dranzuhängen, ebenfalls schnell gefallen. „Nichts Gravierendes passiert, was meine Meinung geändert hätte“, schmunzelt der mit acht Treffern bisher treffsicherste Akteur der Westfalia. Die Zusammenarbeit mit seinem Trainerkollegen stimme. „Sportlich sprechen Tobi und ich eine Sprache“, erzählt Worms. Dem kann Paschert nur zustimmen. „Wir sind auf einer Wellenlänge, es macht Spaß mit Mario und der Mannschaft zu arbeiten“, ergänzt der 31-Jährige, der am Nikolaus-Tag seinen Geburtstag gefeiert hat.

Dass noch ein paar Stellschrauben gedreht werden müssen, ist beides bewusst. Mit einer Bilanz von 13 Punkten aus acht Spielen steht aktuell Platz vier für die Osterwicker zu Buche. „Ich hätte mir mehr Punkte gewünscht“, gibt Paschert zu, macht aber gleichzeitig deutlich: „Das ändert allerdings nichts an der guten Zusammenarbeit.“ Wichtig sei es, aus den gemachten Fehlern zu lernen und diese abzustellen. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft und ein junges Trainerteam, da braucht es eine gewisse Zeit, bis alles ineinander greift“, weiß Paschert die aktuelle Situation einzuordnen. Ihren eingeschlagenen Weg wollen sie daher nicht ändern. „Im Gegenteil. Wir werden weiterhin auf unsere Eigengewächse setzen“, betont Mario Worms. Dabei soll den jungen Spielern die Zeit gegeben werden, die sie brauchen. „Wenn sich dann eine Routine einspielt, werden auch die Ergebnisse stimmen“, ist Paschert überzeugt. Dieser Meinung ist auch Daniel Kramer. „Für so eine junge Truppe ist das Duo Paschert/Worms genau richtig. Wir sind noch längst nicht am Ende der Entwicklung angekommen“, kündigt er an.

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