Vor WM-Start
Bundespräsident Steinmeier stärkt DFB-Team den Rücken

Berlin (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zum WM-Auftakt in Russland demonstrativ den Rücken gestärkt.

Donnerstag, 14.06.2018, 19:44 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 14.06.2018, 19:40 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 14.06.2018, 19:44 Uhr
Stärkte der DFB-Elf vor WM-Beginn den Rücken: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Maurizio Gambarini

Das Team solle mit Kampfgeist in einem offenen Wettbewerb das Beste geben, schrieb Steinmeier in einem Brief an die Mannschaft, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. «Die Fans in den Stadien, aber auch hier zu Hause stehen dabei hinter Ihnen.»

Im Vorfeld der WM hatte ein Auftritt der Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland für Kritik gesorgt. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel bekräftigte bereits im WDR ihre Forderung, Özil und Gündogan aus der Nationalmannschaft auszuschließen. «Ich muss ganz ehrlich sagen, so wie die Nationalmannschaft, die ja nur noch die Mannschaft heißt, aufgestellt ist, habe ich da schon Probleme, insgesamt für die deutsche Mannschaft zu applaudieren», sagte Weidel.

Steinmeier ging auf den Konflikt um Özil und Gündogan in dem Schreiben nicht ein. Das Staatsoberhaupt hatte die beiden Fußballer bereits vor dem WM-Trainingslager des DFB-Teams zu einem Gespräch in Berlin empfangen. Steinmeier sagte später, er habe keinen Zweifel, dass sich Özil und Gündogan zum deutschen Staat bekennen.

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