«Das muss schnell gehen»
Boris Becker rät Djokovic zu neuem Coach

Paris (dpa) - Deutschlands Tennie-Legende Boris Becker hat Novak Djokovic nach dessen Viertelfinal-Aus bei den French Open dazu geraten, schnell einen neuen Trainer zu verpflichten.

Mittwoch, 07.06.2017, 19:30 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.06.2017, 19:27 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 07.06.2017, 19:30 Uhr
Foto: Facundo Arrizabalaga

«Novak muss ganz sicher einen klaren Schnitt machen», sagte Becker als TV-Experte bei Eurosport. «Er hat angefangen, mit Andre Agassi zu arbeiten, und Andre ist sicher ein Super-Coach. Aber er hat in Roland Garros die zweite Woche verpasst, als Novak ihn am meisten nötig gehabt hätte», sagte Becker.

Djokovic hatte in Paris gegen den Österreicher Dominic Thiem klar in drei Sätzen verloren und dabei besonders in den letzten beiden Sätzen eine ganz schwache Leistung gezeigt. Agassi hatte Paris wie zuvor vereinbart aus privaten Gründen verlassen.

«Es scheint Gespräche mit möglichen Trainern zu geben. Aber das muss schnell gehen und nicht erst während Wimbledon. Djokovic muss die nächsten drei, vier Wochen nutzen, um zurückzukommen», forderte Becker, der bis Ende 2016 sehr erfolgreich mit dem Serben gearbeitet hatte. Unter anderem gewann Djokovic unter Becker im vergangenen Jahr den lang ersehnten Titel in Paris. Bislang hat Djokovic geplant, in Wimbledon wieder mit Agassi zusammenzuarbeiten.

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