FIFA-Chef in Peking
Xi trifft Infantino: Spekulationen über WM in China

Peking (dpa) - Ein Treffen des chinesischen Staatschefs Xi Jinping mit FIFA-Präsident Gianni Infantino befeuert Spekulationen über eine mögliche WM-Bewerbung Chinas.

Mittwoch, 14.06.2017, 15:58 Uhr

Der chinesische Präsident Xi Jinping begrüßt FIFA-Präsident Gianni Infantino in Peking. Foto: Fred Dufour

Xi und Infantino trafen sich einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge in der Großen Halle des Volkes in Peking, wo auch Parteitage und die Volkskongresse der regierenden kommunistischen Partei stattfinden.

Der Fußballfan Xi dankte dem FIFA-Chef für die Unterstützung des Fußball-Weltverbandes. Die FIFA wolle in China und der Welt eine «neue Ära des Fußballs» starten, so Infantino.

Es gibt Spekulationen, dass sich China um die Ausrichtung der WM 2030 oder 2034 bewerben könnte. Die Regierung Xi will Chinas Präsenz im internationalen Fußball stärken. So wurden eine große Zahl neuer Fußball-Akademien geschaffen, Spielfelder angelegt und Trainer verpflichtet. Zudem soll das bislang international nicht erfolgreiche Nationalteam bis 2050 Weltmeister werden. Chinas bislang einzige WM-Teilnahme war 2002. Am Dienstag schaffte das Team in der Qualifikation für die WM in Russland 2018 gegen Syrien nur ein 2:2. In der Gruppe A ist China damit derzeit Tabellenletzter.

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