Kritik an der Filmbranche
Goldie Hawn: Wo bleibt die Kunst?

Ist das Film-Business heute noch nur ein großes Geschäft, eine seelenlose Maschinerie, in der es nur um das Geld geht? Goldie Hawn zieht eine bittere Bilanz.

Dienstag, 13.06.2017, 08:29 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 13.06.2017, 08:25 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 13.06.2017, 08:29 Uhr
Goldie Hawn vermisst die Leidenschaft. Foto: Ronald Zak

Stuttgart (dpa) - Schauspielerin Goldie Hawn (71) vermisst bei Filmproduktionen die Leidenschaft. «Eine Filmproduktion hat heutzutage nicht mehr viel mit Kunst zu tun, sondern fast nur noch mit Unternehmenspolitik», sagte sie den «Stuttgarter Nachrichten» und der «Stuttgarter Zeitung».

«Als ich in den Achtzigern selbst Filme produzierte, haben wir so lange daran gefeilt, bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Heute ist so etwas eine riesige Maschinerie, in die die unterschiedlichsten Leute ein paar Millionen gesteckt haben. Alles muss reibungslos laufen, deswegen ist für Leidenschaft kaum noch Platz.»

Hawn ist ab dem 15. Juni nach 15 Jahren Pause wieder auf der Leinwand zu sehen: an der Seite von Amy Schumer in der Komödie «Mädelstrip».

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