«Ich war leer»
Michael Mittermeier über zweiten Lockdown

Dem Comedian aus Oberbayern ist privat keineswegs immer nach Lachen und Späßen zumute. Der Lockdown habe ihm tageweise ziemlich zugesetzt, erzählt er.

Mittwoch, 06.01.2021, 13:12 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 13:15 Uhr
Der Komiker Michael Mittermeier lässt sich vom Lockdown nicht unterkriegen. Foto: Henning Kaiser

Berlin (dpa) - Die Corona-Krise hat auch dem Comedian Michael Mittermeier nach eigenen Worten mitunter schwer zu schaffen gemacht.

«Jetzt beim zweiten Lockdown hatte ich zwei Tage, da war ich deprimiert und nicht ansprechbar», sagte der 54-Jährige dem Magazin «Bunte». «Das ging so tief, dass nicht mal mehr Tränen da waren. Ich war leer.»

Er habe sich dann aber erholt, sagte der Kabarettist aus Dorfen in Oberbayern. «Mir wurde klar: Corona mag die Welt bestimmen, aber Corona wird nicht mein Herz bestimmen».

Auch seine Frau Gudrun sei ihm eine Stütze gewesen. «Gudrun und ich funktionieren in Krisen sehr gut zusammen. In unseren dunkelsten Stunden sind wir immer zusammengerutscht», so Mittermeier. Mittermeier und die Sängerin haben eine gemeinsame Tochter.

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