Bildband
Klassiker der Fotografie: «Indianer Nordamerikas»

Edward S. Curtis (1868 – 1952) hat sichüber Jahrzehnte der Aufgabe gewidmet, das im Verschwinden begriffene traditionelle Leben der nordamerikanischen Indianer im Bild festzuhalten.

Dienstag, 13.06.2017, 14:48 Uhr

Berlin (dpa) – Der amerikanische Fotograf Edward S. Curtis (1868 – 1952) widmete sich über Jahrzehnte der Aufgabe, das im Verschwinden begriffene traditionelle Leben der nordamerikanischen Indianer im Bild festzuhalten.

Auf zahlreichen Reisen besuchte er in den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts einen Großteil der Stämme und nahm Tausende Fotos der Menschen und ihres täglichen Lebens auf. Eine repräsentative Auswahl wurde in mehreren Bänden veröffentlicht, die zu einem wichtigen Dokument über eine wichtige Phase der amerikanischen Vergangenheit wurde.

In den USA ist Curtis' Werk ein Klassiker, einzelne Fotos wurden zu Legenden. Der gesamte veröffentlichte Teil dieses Werks liegt nun in einer deutschen Ausgabe vor. Begleitet von einer ausführlichen modernen Einleitung zeigt der Band mit rund 1000 Fotos eine traditionelle Lebensweise unmittelbar vor ihrem Verschwinden. Allenfalls das kleine DIN-A5-Format des Buches steht seiner Wirkung entgegen, nimmt sie gerade den Porträts doch einiges an Wucht.

- Edward S. Curtis: Die Indianer Nordamerikas. Das komplette Portfolio. Taschen Verlag, Köln, 768 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-8365-5055-6.

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