«Ein hässlicher Satz»
Schauspielhaus-Intendantin liest keine Kritiken

Karin Beier ist die Intendatin von Deutschlands größter Sprechbühne, dem Hamburger Schauspielhaus.

Dienstag, 09.04.2019, 13:33 Uhr aktualisiert: 09.04.2019, 13:36 Uhr
Karin Beier, Intendantin des Deutschen Schauspielhauses. Foto: Markus Scholz

Hamburg (dpa) – Karin Beier (53), Intendantin des Hamburger Schauspielhauses, liest ungern Texte, in denen es um sie und ihre Arbeit geht, Kritiken schon gar nicht. «Ich bin eine Mimose, es würde mich treffen, wenn da etwas Böses stünde», sagte Beier dem «Hamburger Abendblatt». Wenn nach zehn guten Kritiken in der elften ein hässlicher Satz vorkomme, dann «bleibt nur der hängen».

Und überhaupt: «Ein Kritiker geht nicht unschuldig ins Theater, es gibt eine Haltung zu dem Regisseur, zu den Schauspielern…». Karin Beier, die auch regelmäßig inszeniert, leitet Deutschlands größte Sprechbühne seit 2013/14. Vor zwei Jahren wurde ihr Vertrag bis 2021 verlängert, mit einer Option auf zwei weitere Jahre.

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