Wahre Begebenheit
«Ein Dorf sieht schwarz»: Komödie über Rassismus

Integration kann sehr schwierig sein. Das stellt ein schwarzer Arzt in «Ein Dorf sieht schwarz» recht schnell fest.

Montag, 17.04.2017, 12:30 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 17.04.2017, 12:18 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 17.04.2017, 12:30 Uhr
Für Sivi (Medina Diarra, l-r), Anne (Aissa Maiga), Seyolo (Marc Zinga) und Kamini (Bayron Lebli) ist die Anfangszeit in einem kleinen nordfranzösischen Ort alles andere als leicht. Foto: Prokino

Berlin (dpa) - Seyolo Zantoko hat sein Medizinstudium in Frankreich abgeschlossen. Als sich ihm die Möglichkeit bietet, einen Posten in einem kleinen Ort in Nordfrankreich anzunehmen, zögert er nicht. Doch als er sich mit seiner Familie in dem 400-Seelen-Dorf niederlässt, ist die Ernüchterung groß.

Denn in Marly-Gomont hat man noch nie einen Schwarzen gesehen. «Ein Dorf sieht schwarz» handelt von der schwierigen Integration einer schwarzen Familie auf dem Land. Die Geschichte, die 1975 ihren Lauf nimmt, basiert auf einer wahren Begebenheit. Der Rapper Kamini, der Sohn des 2009 gestorbenen Arztes aus dem Kongo, erzählte die Lebensgeschichte bereits 2006 erfolgreich in einem Song. Nun hat der französische Regisseur Julien Rambaldi daraus eine Komödie gemacht.

Ein Dorf sieht schwarz, Frankreich 2016, 96 Min., FSK o.A., von Julien Rambaldi, mit Marc Zinga, Aïssa Maïga, Bayron Lebli

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