Literatur-Klassiker
Oscar-Preisträger verfilmt Hesses «Narziss und Goldmund»

Regisseur Stefan Ruzowitzky bringt einen Klassiker der deutschen Literatur auf die Leinwand. Die Freundschaft von «Narziss und Goldmund» spiegelt zwei konträre Lebenansätze: die Askese und den Hedonismus.

Montag, 09.03.2020, 08:32 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 08:36 Uhr
Narziss (Sabin Tambrea, r) und Goldmund (Jannis Niewöhner) - auf der Suche nach sich selbst und einem Sinn im Leben. Foto: -

Berlin (dpa) - Mit «Narziss und Goldmund» hat sich der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky einen Klassiker deutschsprachiger Erzählkunst vorgenommen.

Der für «Die Fälscher» 2007 mit einem Oscar ausgezeichnete Regisseur nutzt den Gegensatz von bescheidenem Leben und offensivem Hedonismus für eine packende filmische Version der Vorlage von Hermann Hesse (1877-1962).

Kloster-Streber Narziss (Sabin Tambrea) und Lebemann Goldmund (Jannis Niewöhner) bilden ein überzeugendes Paar, das trotz seiner Unterschiedlichkeit zu inniger Freundschaft und Liebe findet. Für die Episoden zwischen Kloster und mittelalterlicher Welt kann Ruzowitzky zudem auf starke Mitspieler wie Uwe Ochsenknecht, Sunnyi Melles, Emilia Schüle, Henriette Confurius, Kida Khodr Ramadan oder Jessica Schwarz bauen.

Narziss und Goldmund, Deutschland 2020, 118 Min., FSK ab 12, von Stefan Ruzowitzky, mit Jannis Niewöhner, Sabin Tambrea, Emilia Schüle, Henriette Confurius, Uwe Ochsenknecht, Sunnyi Melles, Jessica Schwarz

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