Tragikomödie
«Nationalstraße»: Harte Schale, weicher Kern

Vandam ist ein Mann für das Grobe. In vielen Situationen lässt er gerne die Fäuste sprechen. Aber er hat auch eine gefühlvolle Seite.

Montag, 08.06.2020, 08:41 Uhr aktualisiert: 08.06.2020, 08:53 Uhr
Vandam (Hynek Cermak) lässt gerne seine Fäuste sprechen. Foto: -

Berlin (dpa) - Nach dem legendären Actionhelden Jean-Claude Van Damme hat sich auch der Protagonist in «Nationalstraße» benannt: Vandam. Dieser Vandam lebt in einer Plattenbausiedlung am Rande von Prag.

Nicht nur, dass dieser Kerl ohne Haare auf dem Kopf ein äußerst loses Mundwerk hat, auch seine beiden Fäuste lässt dieser tätowierte Bär von einem Mann gern mal spielen. Vandam indes verfügt noch über eine gänzlich andere, eine viel gefühlvollere Seite - er ist verliebt in Lucka. Doch ausgerechnet deren Kneipe ist in Gefahr als es skrupellose Immobilienentwickler auf Vandams Viertel abgesehen haben. Vandams Kampfgeist erwacht.

Nationalstraße, Deutschland/Tschechien 2019, 91 Min., FSK ab 16, von Štěpán Altrichter, mit Hynek Čermák, Kateřina Janečková, Jan Cina

© dpa-infocom, dpa:200604-99-302232/3

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