Afrikanische Union
Sondergipfel berät über Krisen im Sudan und in Libyen

Kairo (dpa) - Die Afrikanische Union (AU) berät bei einem kurzfristig anberaumten Sondergipfel über die kritische Lage in Libyen und im Sudan.

Dienstag, 23.04.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 23.04.2019, 07:04 Uhr
Der ehemalige Präsident von Sudan, Omar al-Bashir. Foto: Burhan Ozbilici

Die Staatsoberhäupter mehrerer afrikanischer Länder werden sich dafür in Kairo treffen, wie ein Sprecher des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi erklärte. Unter anderem sollen an dem Treffen auch die Präsidenten Südafrikas, Ruandas, Somalias und des Tschads sowie der Chef der AU-Kommission, Moussa Faki Mahamat, teilnehmen.

Nach dem Militärputsch im Sudan vom 11. April, mit dem Langzeitpräsident Omar al-Baschir abgesetzt wurde, hat der AU-Sicherheitsrat den Generälen ein Ultimatum gestellt. Sie sollen demnach bis Ende April ihre Macht an eine zivile Übergangsregierung abgeben, sonst droht dem Land die Aussetzung der AU-Mitgliedschaft.

In Libyen wiederum konkurrieren zwei Regierungen und zahlreiche Milizen um die Macht. Zuletzt hat sich die Lage weiter zugespitzt: Vor gut zwei Wochen starteten die Truppen von General Chalifa Haftar eine Offensive auf die Hauptstadt Tripolis, wo die international anerkannte Regierung von Fajis al-Sarradsch ihren Sitz hat.

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