Nach Brand in Moria
Hunderte Flüchtlinge werden aus Lesbos zum Festland gebracht

Nach der vollständigen Zerstörung des Registrierlagers von Moria können nun weitere Migranten die Insel Lesbos verlassen. Einem Bericht zufolge haben sie Asyl in Griechenland erhalten.

Montag, 05.10.2020, 12:15 Uhr aktualisiert: 05.10.2020, 12:19 Uhr
Flüchtlinge aus dem kürzlich ausgebrannten Lager Moria auf Lesbos und anderen griechischen Inseln verlassen eine Fähre im Hafen von Lavrio bei Athen. Foto: Socrates Baltagiannis

Athen/Lesbos (dpa) - Knapp einen Monat nach der vollständigen Zerstörung des Registrierlagers von Moria auf der Insel Lesbos können am Montag knapp 900 Migranten die Insel Lesbos verlassen.

Es seien anerkannte Flüchtlinge, die Asyl in Griechenland bekommen haben, berichtete das Staatsfernsehen (ERT) am Montagmorgen. Bereits vergangene Woche waren 934 Menschen mit Schutzrecht zum griechischen Festland aus den Camps auf den Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos gebracht worden. In einem provisorischen Zeltlager auf Lesbos leben zurzeit weniger als 8000 Menschen, schätzten örtliche Medien am Montag.

© dpa-infocom, dpa:201005-99-830031/3

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