Von kühl bis kuschelig warm
So überwintern Motorradbatterien

Die meisten modernen Motorradbatterien sind wartungsfrei. Aber wer seine Maschine über den Winter einmottet, sollte dem Kraftspender doch etwas Aufmerksamkeit und Pflege schenken.

Freitag, 06.11.2020, 12:31 Uhr aktualisiert: 06.11.2020, 12:37 Uhr
Die Akkus ihrer Maschinen klemmen Biker über die Winterpause in der Regel besser ab. Foto: Lukas Barth

Essen (dpa/tmn) - Wer das Motorrad in den Winterschlaf schickt, klemmt besser die Batterie ab. So können keine versteckten Verbraucher wie Alarmanlage oder Uhr an der Kapazität nagen. Steht die Maschine trocken und geschützt vor Frost, reiche das im Prinzip, so das Institut für Zweiradsicherheit (ifz). Ansonsten bauen Biker die Batterie besser aus und lagern sie an einem etwa 10 Grad kühlen, aber frostsicheren und trockenen Plätzchen. Dabei stets den Minuspol zuerst abnehmen und beim Einbau als letztes wieder anklemmen.

Handelt es sich um Blei-Säure-Akkus, ist es besser, sie stets vollgeladen zu halten. So sollte circa alle vier bis sechs Wochen eine Erhaltungsladung gemacht werden. Kann sich das Ladegerät selbst regeln, kann es praktischerweise auch an der Batterie bleiben. Falls es der Abstellort des Motorrads erlaubt, die Batterie an Bord zu lassen, kann man sich dann auch das Abklemmen vom Bordnetz sparen.

Lithium-Ionen-Akkus wiederum mögen es mit circa 20 Grad etwas wärmer und bleiben lieber nur zur Hälfte geladen. Allerdings sollten stets die Angaben der Hersteller Beachtung finden, rät das ifz.

© dpa-infocom, dpa:201106-99-235645/2

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