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Handy-Verträge regelmäßig überprüfen

Für die meisten Menschen ist ein Alltag ohne Smartphone nicht mehr denkbar. Schließlich bietet das kleine Gerät zahlreiche hilfreiche Funktionen. Man kann damit telefonieren und Nachrichten schreiben, und viele nutzen ihr Smartphone außerdem, um Musik zu hören, Fotos und Videos aufzunehmen, Spiele zu spielen, Serien zu streamen, Überweisungen zu tätigen und einiges mehr. 

Mittwoch, 06.11.2019, 13:36 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 13:43 Uhr
Foto: Photo by Yura Fresh on Unsplash

Doch jeder User hat ein anderes Nutzerverhalten – und das sollte bei der Wahl des jeweiligen Tarifs berücksichtigt werden. Für wen lohnt sich also ein Vertrag? Und für wen ist ein Prepaid-Tarif die bessere Wahl? 

Eigenes Nutzungsverhalten kennen

Um den passenden Tarif zu finden, ist es wichtig, zu erkennen, welche Ansprüche man an einen Vertrag hat. Während der eine gern und häufig telefoniert, kommuniziert der andere hauptsächlich über SMS, nutzt aber möglicherweise andere Funktionen des Handys kaum. Wieder andere surfen viel im Internet, sind in den Sozialen Medien aktiv und schauen sich häufig Videos an. Daher lohnt sich für den Telefonierer zum Beispiel ein Tarif mit Telefonflatrate, mit der er ohne Zusatzkosten so viel telefonieren kann, wie er möchte. Der Vielsurfer hingegen kommt möglicherweise mit wenigen Freiminuten aus, benötigt aber reichlich Datenvolumen.

Prepaid-Tarif statt Laufzeitvertrag

Aus dem Nutzungsverhalten lässt sich auch ableiten, ob die betreffende Person sich für einen Prepaid-Tarif oder doch besser für einen Handyvertrag entscheiden sollte. Wer sein Handy nur gelegentlich verwendet, für den ist der Prepaid-Tarif in der Regel die bessere Wahl, da man bei diesem nur so viel bezahlt, wie man auch tatsächlich nutzt: Wer beispielsweise ein Guthaben von 15 Euro auf sein Handy geladen hat, im Monat aber nur 5 Euro durch Telefonieren verbraucht, zahlt auch nur diese 5 Euro. Erst wenn die 15 Euro komplett aufgebraucht sind, muss der Nutzer sein Guthaben wieder aufladen.

Handyvertrag: Vor- und Nachteile

Für diejenigen, die ihr Smartphone kaum aus der Hand legen können, ist ein Vertrag meist die bessere Option. Der Nutzer bucht einen verbindlichen Tarif und zahlt einen monatlichen Festpreis, für den er die festgelegten Inhalte nutzen kann. Diese Variante ist für alle Daueruser die ideale Lösung, da sie bei einem festen Vertrag zu jeder Zeit telefonieren, schreiben und surfen können, ohne sich um das Guthaben kümmern zu müssen. Zudem ist der Anbieter an die Vertragslaufzeit gebunden und darf in diesem Zeitraum weder den Tarif ändern noch die Leistungen einschränken.

Des Weiteren können Kunden den Kauf eines neuen Smartphones mit dem Abschluss eines neuen Vertrages verbinden . Entscheidet man sich für ein Kombi-Angebot, das ein Handy mit Vertrag beinhaltet, kostet das Smartphone oft nur wenige Euro – der Anbieter verrechnet den Gerätepreis dann einfach über die Vertragskosten, die meist monatlich zu zahlen sind. Das lohnt sich vor allem für diejenigen, die ein hochwertiges Gerät möchten, ohne den hohen Anschaffungspreis in einer Summe zahlen zu müssen. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit erhält man vom Anbieter bei Vertragsverlängerung ein neues Smartphone.

Wer sich für ein Handy mit Vertrag entscheidet, ist allerdings oft an eine lange Laufzeit von 24 Monaten gebunden. In diesen zwei Jahren ist ein Wechsel zu einem Vertrag mit besseren Konditionen meist nicht möglich. Zudem muss man vor einem Wechsel den alten Vertrag stets kündigen, da dieser sich sonst automatisch nach Ablauf der anfänglichen Vertragslaufzeit um ein weiteres Jahr verlängert. Sollte man danach abermals die Kündigungsfrist verpassen, verlängert sich der Vertrag, dessen Tarif in dieser Zeit wahrscheinlich schon veraltet ist , um weitere 12 Monate. Mittlerweile gibt es aber auch Anbieter, die Verträge mit einer kurzen Mindestvertragslaufzeit von nur einem Monat anbieten. Allerdings beinhalten diese Verträge kein zusätzliches Handy.

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