Arsen enthalten
Reis sollte nicht ständig auf dem Speiseplan stehen

An sich ist Reis ein gesundes Lebensmittel. Doch neben vielen wichtigen Nährstoffen enthalten die Körner auch immer geringe Spuren von Arsen. Worauf sollten Verbraucher achten?

Freitag, 01.06.2018, 12:36 Uhr

Reis enthält in seinen Randschichten Spuren von Arsen. Deshalb sollte man ihn nicht täglich essen. Foto: Caroline Seidel

München (dpa/tmn) - Reis kann in geringen Spuren Arsen enthalten. Der Stoff kommt in Böden oder Grundwasser vor und gelangt über die Wurzeln der Pflanze in die Reiskörner.

Da Arsen als krebserregend eingestuft werde, sollten Verbraucher reishaltige Mahlzeiten immer wieder mit reisfreien abwechseln, rät die Verbraucherzentrale Bayern. Das gilt vor allem für Säuglinge und Kleinkinder, die viel Reis über Brei oder Waffeln zu sich nehmen.

Da sich das Element vor allem in den Randschichten des Korns anreichert, enthalten Naturreis und Parboiled Reis oft größere Mengen Arsen als weißer Reis. Der Gehalt lässt sich minimieren, wenn man die Körner vor dem Garen gründlich wäscht und in reichlich Wasser kocht.

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