Besser nichts Frittiertes
Drei Tipps für gesundes Kantinen-Essen

Schnitzel mit Pommes, Bulette oder Bratwurst: In vielen Kantinen wird noch immer so gegessen wie vor 20 Jahren. Es geht aber auch anders - bewusste Ernährung ist für Auswärts-Esser möglich.

Montag, 03.02.2020, 11:51 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 11:56 Uhr
Wer ein paar Regeln beachtet, kann sich auch in Kantine und Co. gut ernähren. Foto: Christin Klose

Baierbrunn (dpa/tmn) - Wer selber kocht, weiß auch genau, was drin ist. Wer jedoch in der Kantine oder auswärts ist, hat weniger Kontrolle über die Zutaten - bewusstes Essen, zum Beispiel im Rahmen einer Diät, ist dann schwer.

Ein paar Regeln helfen aber dabei, die schlimmsten Kalorienbomben zu vermeiden, wie die «Apotheken Umschau» (Ausgabe A2/2020) erklärt:

- Vier Mal verzichten: Besonders unkalkulierbar sind Fett- und Kaloriengehalt den Angaben nach in panierten und frittierten Speisen, bei Hackfleisch und bei Wurst aller Art. Von diesen vier Dingen lässt man daher besser die Finger. Ganz aufs Mittagessen zu verzichten ist aber keine gute Idee. Denn dann könnte der Currywurst-Stopp auf dem Heimweg fast vorprogrammiert sein.

- Viel Eiweiß und Gesundes: Auf dem Kantinen-Teller liegt am besten viel Gemüse, dazu ein Energielieferant wie Reis oder Nudeln, in Maßen allerdings, und schließlich etwa Eiweißreiches. Denn das macht nachhaltig satt. In Frage kommen mageres Fleisch oder Fisch, alternativ Hülsenfrüchte, fettarmer Käse oder Ei.

- Bewusst naschen: Eine ausgewogene Mahlzeit sollte Naschattacken am Nachmittag eigentlich vorbeugen. Ab und zu etwas Süßes ist aber nicht verboten. Dann allerdings auch bewusst, rät die Zeitschrift, und nicht schnell zwischendurch - und am besten direkt nach dem Essen. Denn so schießen Blutzucker- und Insulinspiegel durch die Nascherei nicht unnötig in die Höhe.

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