Gewusst wie
Grillkartoffeln gelingen mit und ohne Alufolie

Fleisch oder Gemüsespieße spielen beim Grillen die Hauptrolle. Doch auch Nebendarsteller können auf den Grill - als Folienkartoffeln oder Kartoffelhälften. Das klappt mit und ohne Alufolie.

Donnerstag, 04.06.2020, 11:49 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 11:56 Uhr
Wer bei Grillkartoffeln auf Alufolie verzichten will, muss die Knollen vorkochen. Sie werden dann halbiert auf den Rost gelegt. Foto: Markus Scholz

Bonn (dpa/tmn) - Helles und dunkles Brot oder Kartoffelsalat werden meist zum Grillen serviert. Doch als Beilage eignen sich auch Folienkartoffeln.

Bevor sie auf dem Rost landen, sollten die ungeschälten, mittelgroßen Knollen gründlich gewaschen und mit einer Gabel mehrfach eingestochen werden, rät das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Damit gelangt die Wärme besser in das Innere.

Nach dem Einstechen werden die Kartoffeln mit Olivenöl bepinselt, in Alufolie gewickelt und zum Grillen für zehn Minuten in die Mitte des Rostes gelegt. Anschließend garen sie für 20 bis 30 Minuten am Rand bei geringerer Hitze zu Ende. Gewürzt wird allerdings erst danach, weil salzige oder säurehaltige Lebensmittel nicht in Kontakt mit Alufolie kommen sollten.

Wer die Knolle vorkocht, kann die Garzeit erheblich verkürzen und auf die Alufolie verzichten. Dazu werden die vorgekochten Kartoffeln halbiert und mit der Schnittfläche auf den Rost gelegt. Dazu schmeckt ein Dip wie frischer Kräuterquark, Kräuterbutter oder Sour Cream.

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