Apfel statt Banane
Mit Diabetes bei der Obstauswahl aufpassen

Nicht jede Obstsorte wirkt sich gleichermaßen auf den Blutzuckerspiegel aus. Entsprechend sollten Diabetiker mit Bedacht auswählen und bei bestimmten Produkten vorsichtig sein.

Dienstag, 01.09.2020, 14:51 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 14:57 Uhr
Gerne zugreifen: Ein Apfel ist ein guter Obstsnack für Diabetiker. Foto: Christin Klose

Berlin (dpa/tmn) - Diabetiker mit häufig zu hohem Glukosespiegel oder Gewichtsproblemen sollten bei ihrer Obstauswahl vorrangig auf Sorten mit weniger Zucker setzen. Hierzu zählen nach Angaben der Deutschen Diabetes-Hilfe zum Beispiel Äpfel und Beeren, während Bananen und Weintrauben den Blutzucker stärker ansteigen lassen.

Aufmerksam sollten Menschen mit Diabetes bei tiefgefrorenen Obstmischungen sein, weil hier manchmal Zucker zugesetzt sei. In eingemachten Früchten sowie in getrocknetem Obst sei hochkonzentriert Zucker enthalten: Diese Lebensmittel sind demnach als Süßigkeiten zu betrachten und sollten mit Vorsicht und Maß genossen werden, da sie den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen lassen können.

Wer sich ausgewogen ernähren möchte, sollte drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag essen, so die Diabetes-Hilfe. Eine Portion sei die Menge, die in eine Hand passt - ein mittelgroßer Apfel etwa. Bei Beeren dürfe es auch die Menge sein, die in zwei Hände passe.

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