Radtouren im Herbst: Das gilt es zu beachten
Auch nach dem Sommer muss man nicht aufs Radfahren verzichten

In Deutschland nutzen die meisten begeisterten Radfahrer eher den Sommer, um ausgedehnte Touren zu unternehmen. Doch auch im Herbst ist es möglich, die Natur mit dem Rad zu entdecken. Die kälteren Temperaturen können sogar Vorteile haben: So ist die Fahrt weniger anstrengend und schweißtreibend, die Luft angenehm frisch. Wen es in den Süden zieht, beispielsweise ans Mittelmeer, der kann sogar noch einige warme Sommertage erhaschen. Damit Ihre Tour möglichst reibungslos abläuft, haben wir die drei wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst.

Dienstag, 01.09.2020, 10:44 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 10:47 Uhr
Foto: Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay

Safety First: Das Fahrrad fit machen

Besonders im Dunkeln und bei Nässe benötigt es zusätzliche Vorkehrungen, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Schlüpfriger Untergrund und eingeschränkte Sicht stellen höhere Ansprüche an Fahrrad und Fahrer. Neben einem Licht (Minimum 10 Lux) und gegebenenfalls zusätzlichen Reflektoren an den Speichen ist ein gut sitzender Fahrradhelm besonders wichtig, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Um auf rutschigen Straßen nicht die Kontrolle zu verlieren, ist es außerdem wichtig, dass die Bremsen richtig eingestellt sind. Für ein angenehmes Fahrerlebnis auch auf längeren Strecken sollte zudem die Höhe des Sattels und Lenkers Ihrer Körpergröße angepasst werden. Zuletzt sollten Sie auf jeder Radtour, egal zu welcher Jahreszeit, Flickzeug mit sich führen.

Transportmöglichkeiten für das Fahrrad

Für eine Radtour im Süden Europas eignet sich der Herbst besonders gut. Vor allem in den beliebten Urlaubsregionen am Mittelmeer ist es dann weniger heiß als im Sommer. In Kroatien beispielsweise kann man sogar im November oft noch angenehm warme Temperaturen genießen. Um das Fahrrad zum Urlaubsort zu bekommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können Sie vor Ort ein Rad ausleihen, mit dem Sie dann während der Tour unterwegs sind. Alternativ ist es möglich, Fahrräder mit dem Zug zu transportieren oder mittels Dachträgern auf Ihrem Pkw. Dann haben Sie die Wahl zwischen Ausführungen aus Aluminium oder Stahl . Alternativ werden für den Transport von Rädern Heckgepäckträger eingesetzt, die an der Heckklappe oder der Anhängerkupplung montiert werden.

Die richtige Kleidung für jedes Wetter

Grundsätzlich richtet sich die Kleidung nach dem speziellen Klima des Ortes, an dem Sie Ihren Urlaub verbringen. In Deutschland und Mitteleuropa schwanken die Temperaturen im Herbst oft stark innerhalb eines einzigen Tages: Der Morgen ist kalt und nebelig, tagsüber herrschen sommerliche Temperaturen, abends kühlt es ab und es wird früh dunkel. Je weniger Kleidung man trägt, umso weniger Gewicht muss man auf dem Rad bewegen – kommt also bei geringerem Kraftaufwand schneller voran. Wer jedoch zu knapp bekleidet unterwegs ist und in den Pausen auskühlt, riskiert schnell eine Erkältung oder ähnliche Erkrankungen. Daher ist es empfehlenswert, nach dem Zwiebel-Prinzip mehrere Kleidungsschichten übereinander zu tragen, die bei Bedarf an- und ausgezogen werden können. Atmungsaktive, leichte Stoffe wärmen, transportieren aber gleichzeitig den Schweiß nach außen und vermeiden unangenehme Gerüche. Planen Sie außerdem unbedingt mögliche Regengüsse mit ein. Mit Regenjacke und -hose trotzen Sie jeder Witterung und vermeiden es, längere Zeit durchnässt auf dem Rad unterwegs sein zu müssen.

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